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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. November 2016

Volkstrauertag: Der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht

Bei der Kranzniederlegung am Jüdischen Friedhof. Foto: Knopf

Bei der Kranzniederlegung am Jüdischen Friedhof. Foto: Knopf

 

Groß war die Anteilnahme beim Gedenken der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft am Volkstrauertag. Zunächst legte Erst4er Bürgermeister Wolfram Jäger gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Karlsruhe, Petr Kupershmidt, am Jüdischen Friedhof einen Kranz nieder.

Anschließend bewegte sich die Delegation weiter zur zentralen Veranstaltung der Stadt Karlsruhe und der Deutschen Kriegsgräberfürsorge am Mahnmal für Gewaltopfer auf dem Hauptfriedhof. Auch dort legten Jäger (Im Bild Dritter von rechts) mit dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge um den Bezirksvorsitzenden Axel E. Fischer, MdB (rechts), sowie unter anderem Vertreter von Bundeswehr, Bürgervereinen und Rettungsorganisationen einen Kranz nieder. Der katholische Dekan Hubert Streckert erinnerte an die schrecklichen Terrorangriffe vor einem Jahr in Paris. "Es gibt keinen Gott des Terrors. Wir stellen Barmherzigkeit einer sich radikalisierenden Welt entgegen", sagte Streckert.

Auf den meisten Stadtteilfriedhöfen gab es am vergangenen Sonntag ebenfalls Gedenkveranstaltungen - von Mühlburg im Westen bis zum Bergfriedhof Durlach im Osten und den Höhenstadtteilen. -

 
 

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