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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Dezember 2016

Bundesverdienstkreuz: Vorbild an Engagement

EINSATZ GEWÜRDIGT: Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte Margarete Höfele das bundesverdienstkreuz: Foto: StaMi

EINSATZ GEWÜRDIGT: Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte Margarete Höfele das bundesverdienstkreuz: Foto: StaMi

 

BVK für Margarete Höfele / Hilfe für krebskranke Kinder

„Ehrenamtlich Engagierte sind Vorbilder, Sinnstifter und Brückenbauer. Durch ihren Einsatz stärken sie den Zusammenhalt in unserem Gemeinwesen und sorgen mit ihrem Engagement dafür, dass aus dem Miteinander in unserer Gesellschaft kein Gegeneinander wird“, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Tag des Ehrenamts (3. Dezember) bei einem Empfang in Stuttgart.

Unter den 20 engagierten Bürgerinnen und Bürger aus dem Südweststaat, denen er dabei das Bundesverdienstkreuz (BVK) überreichte, war mit Margarete Höfele auch eine Karlsruherin.

Der vorbildliche freiwillige Einsatz der Ehrenamtlichen könne die Ausbreitung populistischer Kräfte eindämmen, unterstrich Kretschmann in seiner Laudatio weiter. Denn die Geehrten hätten bewiesen, dass die Gesellschaft auf konstruktive, geduldige und humane Weise verbessert werden könne. „Sie geben anderen ein Beispiel dafür, wie mündige Bürger ihre Verantwortung in unserer Demokratie wahrnehmen können – und dafür bin ich ihnen besonders dankbar.“

Margareta Höfele hat 1988 als selbst betroffene Mutter den Förderverein für krebskranke Kinder Karlsruhe mitbegründet. Seit über 20 Jahren bekleidet sie das Amt der Vorsitzenden. Der Verein hilft Familien mit krebskranken Kindern in allen Lebenssituationen: psychisch, sozial oder bei der Nachsorge. Er unterhält am Städtischen Klinikum ein Elternhaus, das nicht nur eine kostenlose Übernachtung sondern auch Fürsorge und Wärme bietet, sowie die „Räuberhöhle“, eine Betreuungsstätte für Geschwister- und Besucherkinder.

Margareta Höfele stellt Kontakte zu Geldgebern her, damit der Verein auch finanziell aufwändige Aktivitäten angehen kann. Daneben organisiert sie karitative Feste und Verlosungen, engagiert sich bei der „Tour Ginkgo“ der Christiane Eichenhofer Stiftung und bei Veranstaltungen der Kinderkrebsstiftung. -red-/-trö-

 
 

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