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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Dezember 2016

Schulbau: Wenn Schule Lebensraum wird

SCHLÜSSELÜBRGABE der Architektinnen Zimmerlin (l.) und Yöndel (r.) an BM Obert (3.v.r.) beziehungsweise Schulleiter Müller (l. daneben) mit Amtsleitern Anne Sick und Joachim Frisch. Foto: Fränkle

SCHLÜSSELÜBRGABE der Architektinnen Zimmerlin (l.) und Yöndel (r.) an BM Obert (3.v.r.) beziehungsweise Schulleiter Müller (l. daneben) mit Amtsleitern Anne Sick und Joachim Frisch. Foto: Fränkle

 

Lichtdurchflutete Erweiterung des Max-Planck-Gymnasiums bietet Qualitätsflächen

Vom Quantensprung wollte Bürgermeister Michael Obert zur offiziellen Eröffnung des Erweiterungsbaus des Rüppurrer Max-Planck-Gymnasiums (MPG) mit Chören und Big Band nicht sprechen. Alle waren froh, zumal die Zeitvorgabe kaum – alle Räume waren nach den Sommerferien nutzbar – und das Budget von rund 4,6 Millionen Euro nicht überschritten wurde.

Aber der Namensgeber hatte als Pionier der Quantenphysik entgegen des heutigen Wortgebrauchs sehr kleine Veränderungen ausgemacht. Ihm würde wohl trotzdem gefallen, wie am MPG gelehrt und gelernt wird. Es gefällt auf jeden Fall vielen Eltern, die Schülerzahl wuchs von rund 800 auf gut 1000.

Zum laufenden Schuljahr kamen sechs Räume dazu (je zwei für Naturwissenschaften, EDV und Klassen), die der langgezogene Anbau des H-Baus im Obergeschoss bietet. Er hat sich wie der neue Lichthof zwischen Aula und Neubau und der Schüler-Aufenthaltsraum in das Ensemble eingefügt, betonten die Verantwortlichen.

Architektonisch sind das Ayla-Suzan Yöndel und Ursula Zimmerlin, die seit Jahren am MPG wirken und parallel eine energetische Sanierung des Bestands regelten. Der erhielt auch neue WC-Anlagen, und das MPG hat einen Fahrstuhl – pro Barrierefreiheit. Mit dem Förderverein konnte ein Hof-Kiosk realisiert werden, das Gartenbauamt ist noch mit der Umgestaltung der Außenanlagen beschäftigt. Irgendwann „kriegen wir das auch mit der Sternwarte hin“, bezog Obert das von der Astronomischen Vereinigung betreute Alleinstellungsmerkmal ein.

Die Mitte des MPG sollte erhalten bleiben, der Schulhof als Ort konkretisiert werden, führte Yöndel aus. Ihr und ihrem Team attestierte Schulleiter Uwe Müller einen „Wettbewerbsvorteil, der darauf basiert, dass Sie sich mit der Schule identifiziert haben“. Das MPG habe „einen weiteren wichtigen Schritt“ vollzogen, „der aus unserer Schule einen Lebensraum macht“. -mab-

 
 

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