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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Dezember 2016

Gemeinderat: Stadt ebnet IKEA den Weg

Nach Verkehrsdebatte fast einstimmig Ja zu Bebauungsplan

Der Weg für Deutschlands zweite innerstädtische IKEA-Filiale (in der Oststadt, am Weinweg, nach Hamburgs noch zentralerer Lösung) ist frei. Bei nur einer Gegenstimme nach reger Debatte vor allem zu Verkehrsregelung und Steuervolumen (siebenstellig von IKEA angekündigt), die weitreichender Vorfreude Raum ließ, billigte der Gemeinderat den Satzungsbeschluss zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan.

Wenn alles gut läuft, ist 2017 Baubeginn und erfolgt 2018/19 die Eröffnung. Dann wird ein Chaos im ersten Hype unvermeidlich, „wie wir es schon oft erlebt haben“, ahnt Baubürgermeister Michael Obert, betonte aber wie OB Dr. Frank Mentrup: Die ausschlaggebende, Machbarkeit signalisierende Verkehrssimulation ging von der grünen Wiese mit einer Auto-Kundschaft von 95 Prozent aus. Lage und Bahnanbindung sollten deutlich reduzieren. Mentrup begrüßte das Ansiedlungsprojekt mit gut 25-jähriger Vorgeschichte, hob die dank enormen Einsatzes gestemmte, „übergroße Herausforderung“ im Planerischen hervor. Der Standort rückte erst 2014 in den Fokus, die städtebauliche Struktur bleibt nach konstruktivem Fassadenwettbewerb bewahrt, der Stadt-Eingang wird repräsentativ. -mab-

 
 

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