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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Dezember 2016

Stadtentwicklung: Zwei Teams sind noch im Rennen

ZWEIGLEISIG WEITER: Für das rund 13,5 Hektar große Areal am südlichen Ortsrand von Durlach-Aue machen sich zwei Teams nach Rückkoppelung mit der Jury weiter Gedanken. Foto: Fränkle

ZWEIGLEISIG WEITER: Für das rund 13,5 Hektar große Areal am südlichen Ortsrand von Durlach-Aue machen sich zwei Teams nach Rückkoppelung mit der Jury weiter Gedanken. Foto: Fränkle

 

Juryentscheid im städtebaulichen Entwurfsverfahren Rahmenplan „Oberer Säuterich“

Karlsruhe benötigt Wohnflächen. Als Entwicklungsfläche im Fokus ist hier der „Obere Säuterich“. Welches Konzept städtebaulich, funktional und verkehrlich für das Areal mit bis zu 800 Menschen zum Tragen kommen soll, war Aufgabe des konkurrierenden städtebaulichen Entwurfsverfahrens.

Zwei der fünf Arbeiten werden nun weiterbearbeitet: die der Teams „K 9 Architekten GmbH, Faktorgruen, ModusConsult Karlsruhe“ und „Machleidt GmbH-Städtebau, Stadtplanung, SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, SHP Ingenieure, Performative Architektur“.

Das Zwischenergebnis können sich Interessierte vom 10. bis 24. Januar im Rathaus Durlach anschauen. Wobei zu sehen ist, dass die „Bauklötzchen“ der Modelle „nur“ städtebaulichen Strukturen wiedergeben. „Die eigentliche Gestaltung erfolgt später über die Architektur“, betonte Planungsamtsleiterin Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner am Dienstag. Eine relevante Aufgabe war für alle aus dem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren hervorgegangenen fünf Teams, ein Konzept mit einem Mix an Wohnformen zu entwickeln – vom Familienheim bis zum Mietwohnungsbau – und dabei die Verknüpfung von Freiraum und Bebauung zu beackern.

Mit Blick auf die ein- bis zweigeschossige Bebauung des Säuterichs musste das „richtige Maß gefunden werden“, betonte Jury-Vorsitzender Prof. Gerd Gassmann. Ein Konzept wird nach Überarbeitung Basis für ein Bebauungsplanverfahren. „Das K-9-Team punktet mit robuster Grundstruktur, großen und damit flexiblen Clustern sowie einem intensiv mitgedachten Landschaftsraum. Kritisch, und daher zu überarbeiten, ist die Höhe“, so Karmann-Woessner. Auch das Machleidt-Team muss noch an der Maßstäblichkeit arbeiten. Hier hob die Jury unter anderem die gelungene Verknüpfung von Siedlungsentwicklung und Landschaftsraums hervor – bis zur Ausformung des Lärmschutzwalls zur B3 mit Ruhe- und Aussichtspunkten. Infos (über Städtebauliche Projekte): www.karlsruhe.de/b3/bauen. -rie-

 
 

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