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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Februar 2016

Partnerschaften: Mit großem Anteil

Nancy ist Karlsruhes älteste Partnerstadt. Foto: pr

Nancy ist Karlsruhes älteste Partnerstadt. Foto: pr

 

Stadtoberhaupt dankte Freundeskreisen für Engagement

Die Karlsruher Partnerschaften hatten sehr großen Anteil am positiven Effekt der Feierlichkeiten zum Stadtgeburtstag. Dies bemerkte OB Dr. Frank Mentrup jüngst vor Vertretungen der einzelnen Partnerschafts- und Patenschaftsinitiativen.

Das gelte nicht nur für die Städte, mit denen Karlsruhe Städtepartnerschaften pflege, sondern etwa auch für die Stadt Rijeka mit der Projektpartnerschaft. Mentrup erinnerte an das Konzert der Jugendorchester. Dadurch sei ein neues Wir-Gefühl entstanden. Insbesondere nannte das Stadtoberhaupt die Partnerschaft mit Nancy, die im Jahr des 300. Stadtgeburtstags ihr 60. Gründungsjubiläum mit Festakten im Mai in Nancy und im Oktober in Karlsruhe feierte. Mit dem neuen Nancyer Oberbürgermeister Laurent Hénart seien neue Themen für die Partnerschaft vereinbart. So plant Hénart etwa eine bilinguale Schule, in der auf Deutsch und Französisch unterrichtet wird. Auch will er die deutsche Sprache in Schulen und Kindertagesstätten fördern.

Eine weitere Runde in Sachen Partnerschaften sei mit den türkischen Städten Van und Sakarya eingeläutet, nachdem der Gemeinderat Projektpartnerschaften mit beiden zugestimmt hatte. Entsprechende Schreiben seien auf dem Weg. In diesem Jahr, so Mentrup stünden keine Jubiläen an. Dennoch würden zahlreiche Vorhaben verfolgt. So entstehe das Jugendprojekt „Utopia Europa“ mit Nancy und Krasnodar sowie Nancys polnischer Partnerstadt Lublin. Mit Nottingham sei eine Wirtschaftsvereinbarung auf dem Weg, mit Halle werde es wieder Austauschprogramme mit Azubis geben, mit Temeswar und dessen Partnerstadt Mulhouse sei ein Informationsaustausch über den Europäischen Sozialfonds geplant. Weniger positiv sieht er die Tatsache, dass die Fregatte Karlsruhe wahrscheinlich Ende 2016 aus der Fahrbereitschaft genommen und Mitte 2017 ganz außer Dienst gestellt wird. Der Freundeskreis für die Fregatte zeigte sich aber zuversichtlich, dass ein neues, größeres Schiff der Marine, aber mit weniger Besatzung, den Namen „Karlsruhe“ tragen werde.

Mentrup dankte allen Freundeskreisen und dem zuständigen Hauptamt für deren außergewöhnliches Engagement zur Pflege der Partner- und Patenschaften.

 
 

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