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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. Februar 2017

Mehr Lebensqualität und Klimaschutz

Energieeffizientes Wettersbach: Unter anderem dieses Passiv/Null-Energiehaus in Palmbach wurde beim Info-Termin vorgestellt. Foto: Knopf

Energieeffizientes Wettersbach: Unter anderem dieses Passiv/Null-Energiehaus in Palmbach wurde beim Info-Termin vorgestellt. Foto: Knopf

 

Einsparpotenziale für Hauseigentümer in Wettersbach aufgezeigt / Freie Beratung

Zur Info-Veranstaltung "Energieeffizientes Wettersbach" lud kürzlich die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) in den Höhenstadtteil. Mit dem Projekt möchte die Stadt neue Impulse zur energetischen Sanierung setzen.

Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern können ab diesem Frühjahr eine kostenfreie und energetische Erstberatung nutzen. Intention ist es, den Bürgern ökonomische Vorteile aufzuzeigen, die in einer Sanierung stecken, und zudem auf den Beitrag zum städtischen Klima-schutz zu verweisen. Immerhin kann ein saniertes Wohngebäude mit moderner Heizung und Dämmung ein Einsparpotenzial von 50 Prozent erreichen.

"Ziel ist, für mehr Lebensqualität und mehr Klimaschutz zu sorgen", sagte der Wettersbacher Ortsvorsteher Rainer Frank eingangs der gut besuchten Veranstaltung. Die Vorteile einer energieeffizienten Sanierung stellte anschließend Bürgermeister Klaus Stapf dar. "Sie sparen bares Geld und steigern den Wohnkomfort. Zudem steigt die Immobilie im Wert, und sie tun etwas Gutes, weil sie für weniger Schadstoffausstoß sorgen." 2016 sei das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen, so Stapf. Nur, wenn viele mitmachen, könne man dem Klimawandel trotzen. Wichtig war es Dirk Vogeley (KEK), zu betonen, dass die Erstberatung kostenfrei und man selbst neutral sei.

Während des Frühjahrs und darüber hinaus laufen nun Bestands-aufnahme, Beratung und Akteursgespräche in Palmbach und Grün-wettersbach. Dies berichtete Yasmin Außendorf (KEK), die Beispielsdaten vom Projekt Energiequartier Knielingen vorstellte. Ab sofort beginnt in Wettersbach die Datenerfassung. Dabei geht es unter anderem um das Baujahr des Gebäudes, die Wohnfläche, Alter der Heizungsanlage oder die Art der bisherigen Sanierungen. Danach erfolgt die Beratung zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen, zu Energie-Effizienz (Heizungstechnik), Nahwärmekonzepten, Fördermitteln und Zuschüssen. KEK-Ansprechpartner für Wettersbach: Julia Hochschild, Telefon 0721/4808821, und Dr. Bernd Gewiese, Telefon 0721/4808822.

Markus Palic veranschaulichte den interessierten Bürgern eindrucksvoll das Konzept seines Passivhauses in Palmbach. Vom Heizkonzept mit Sole-Wasser-Wärmepumpe über Warmwasserspeicher und Dämmung, Fenster mit thermischer Trennschicht, Photovoltaik-Anlage bis zur kontrollierten Lüftung ließ er die Zuhörer an der Gestalt(ung) seines Hauses teilhaben. -voko-

 
 

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