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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. Februar 2017

Stimmen aus dem Gemeinderat: FDP: Brennpunkt: Werderplatz

Thomas H. Hock, Stadtrat FDP-Fraktion

Thomas H. Hock, Stadtrat FDP-Fraktion

 

Verschiedenste Medien haben in der Vergangenheit über die zum Teil katastrophalen und inakzeptablen Zustände an unserem Werderplatz berichtet. Jeder, der den Werderplatz und den Indianerbrunnen kennt, der weiß, dass es seit Jahrzehnten dort Menschen gibt, die dem Alkohol zugänglich sind. So weit, so nicht gut.

Aber, dass sich dort mittlerweile Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende nicht mehr zu helfen wissen, kann so nicht sein! Wenn der Platz zum Drogenumschlag und zur Prostitution genutzt wird, dann hat hier die Stadtverwaltung mit all ihren Möglichkeiten einzuschreiten. Dies darf und kann ab sofort nicht mehr geduldet werden. Man wird den Eindruck nicht los, Stadt und die zuständige Behörden nähmen den aktuellen Zustand lieber hin, als sich Gedanken über eine Lösung zu machen. Würden wir hier vom Gutenbergplatz reden, sehe die Sachlage wahrscheinlich anders aus. Wir können und dürfen bei all unseren Bemühungen (Round-Table, Bürgerforen etc.) nicht verkennen, dass die Situation bis vor einigen Jahren, als es den Polizeiposten am Werderplatz noch gab, steuerbar war. Jetzt müssen KOD und Polizeibehörden 2017 dieses Problem in den Griff bekommen. Wir fordern die Zuständigen auf, all ihre rechtlichen Möglichkeiten auszunutzen und auch umzusetzen. Wir haben Gesetze und sind es unserer Bevölkerung schuldig, diese auch anzuwenden.

Thomas H. Hock
Stadtrat FDP-Fraktion

 
 

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