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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Februar 2017

Gemeinderat: ScoolCard mit Eigenanteil

HINEIN IN DIE BAHN: Die ScoolCard gibt es weiterhin. Foto: Fränkle

HINEIN IN DIE BAHN: Die ScoolCard gibt es weiterhin. Foto: Fränkle

 

Gemeinderat verwirft auf Vorschlag der Verwaltung Ausbildungskarte für Grundschüler

Die ScoolCard gibt es in Karlsruhe auch weiterhin. Allerdings ist die Karte, mit der Grundschülerinnen und Grundschüler Busse und Bahnen des KVV nutzen können, künftig kein kostenloses Angebot mehr. Ab kommendem Schuljahr müssen Eltern einen Eigenanteil in Höhe von monatlich zehn Euro pro Kind und Karte beisteuern.

Dieses Vorgehen und eine entsprechende Änderung in der Satzung zu Beförderungskosten für Schülerinnen und Schüler beschloss der Gemeinderat mit 32 gegen 11 Stimmen.

Damit verzichtete das Plenum auf Vorschlag der Verwaltung auch auf die Einführung einer Ausbildungskarte für Grundschüler mit ebenfalls zehn Euro Eigenanteil. Diese hätte nach einem Beschluss des Plenums bei den Haushaltsberatungen künftig die ScoolCard ablösen sollen, jedoch neben den Kosten weitere Nachteile für die Betroffenen gehabt: Ausbildungskarten decken nur Fahrten in einem Tarifgebiet ab und müssen jeden Monat bei einer KVV-Verkaufsstelle gegen Vorlage eines Berechtigungsausweises neu erworben werden. Die ScoolCard hingegen umfasst mehrere Tarifgebiete, wird einmal im Jahr ausgegeben, und die monatliche Abbuchung läuft automatisch.

Keinerlei Abbuchungen hatten GRÜNE und AfD gewünscht – und die Beibehaltung der kostenlosen ScoolCard beantragt. Die Vorstöße fanden allerdings nur bei Die Linke und den Freien Wählern Gegenliebe und scheiterten denn auch. -trö-

 
 

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