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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Februar 2017

Veterinäramt: Entwarnung zu Vogelgrippe

 

Im Vogelpark nur Trauerschwäne betroffen / Weitere Beprobung

Nachdem in einem Vogelpark im Stadtkreis Karlsruhe Ende vergangener Woche bei zunächst zwei Trauerschwänen das Vogelgrippevirus vom Typ H5N8 nachgewiesen wurde, liegen mittlerweile die Ergebnisse für den Gesamtbestand vor. Danach waren nur die insgesamt sechs Trauerschwäne infiziert.

Für die restlichen rund 50 Enten, Gänse, Hühner im Vogelpark konnte zunächst Entwarnung gegeben werden: Sämtliche Untersuchungsegebnisse zeigen negative Befunde. Für die Ziervögel im Park besteht nur ein sehr geringes Infektionsrisiko. Aufgrund des positiven Befunds bei den Schwänen musste ein Vogel eingeschläfert werden - die restlichen fünf waren bereits verendet. Zusätzlich mussten sechs Hühner eingeschläfert werden, die Kontakt zu den infizierten Schwänen hatten, und bei denen bis zuletzt Ansteckungsverdacht besteht.

Die Ärzte des dem Ordnungs- und Bürgeramt angeschlossenen Veterinäramts der Stadt leiten zurzeit umfängliche Maßnahmen ein, um den Bestand des Tierparks zu erhalten. Dabei stehen sie in enger Abstimmung mit dem Landesministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Der Bestand unterliegt noch strengen Biosicherheitsmaßnahmen, um eine Übertragung auf die vorhandenen Tiere auch weiterhin zu vermeiden. Zudem wurde beschlossen, am Donnerstag dieser Woche eine weitere Beprobung des Gesamtbestands durchzuführen. Sollten die Ergebnisse sich als weiterhin negativ erweisen, kann von der Tötung des Geflügels - Enten, Gänse, Hühner - im Bestand abgesehen werden.

Das Geflügel in den im Sperrbezirk befindlichen Betrieben wurde und wird weiter klinisch untersucht und risikoorientiert beprobt. Sowohl für den Sperrbezirk als auch für das Beobachtungsgebiet gelten die Aufstallungspflicht für Geflügel sowie die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen. Merkblätter hierzu finden sich auf der städtischen Internetseite www.karlsruhe.de. Eier, gehaltene Vögel, frisches Fleisch, sonstige Erzeugnisse und Nebenprodukte von Geflügel dürfen nur mit Ausnahmegenehmigung durch die Behörde in einen Geflügelbestand oder aus einem Geflügelbestand innerhalb der Restriktionsgebiete verbracht werden.

Weiter führende Informationen zum Thema Vogelgrippe sind über den Link www.karlsruhe.de/vogelgrippe abrufbar. Dort findet sich auch eine Verlinkung zur Website des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Würt-temberg, das unter dem Stichwort „Vogelgrippe“ einen umfänglichen Antwortenkatalog zu den häufig gestellten Fragen und weitere Hintergrundinformationen bereit hält.

Für Fragen in Zusammenhang mit der Vogelgrippe hat zudem das städtische Ordnungs- und Bürgeramt eine Telefon-Hotline freigeschaltet. Die Telefonnummer 133-3333 ist montags bis freitags in der Zeit von 8 Uhr bis 18 Uhr besetzt.

 
 

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