Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. März 2017

Heimattage: „Inschrift Heimat“ läuft

ANKUNFT: Vom Freundeskreis Asyl vermittelte Interviewpartner sprachen mit dem Rechercheteam in der dritten Station, an der sich OB Dr. Frank Mentrup (Mitte) über „Inschrift Heimat“ informierte. Foto: KEG/LMK

ANKUNFT: Vom Freundeskreis Asyl vermittelte Interviewpartner sprachen mit dem Rechercheteam in der dritten Station, an der sich OB Dr. Frank Mentrup (Mitte) über „Inschrift Heimat“ informierte. Foto: KEG/LMK

 

OB Mentrup informierte sich über Stand des Projekts

Das Volkstheaterprojekt "Inschrift Heimat" zu den Heimattagen Baden-Württemberg 2017 in Karlsruhe besteht aus fünf Forschungsstationen in fünf Stadtteilen und dem großen Finale am 24. Juni und 13. Juli im Badischen Staatstheater.

Im ersten Schritt suchte das Team um die Leiterin des Volkstheaters Beata Anna Schmutz am Werderplatz in der Südstadt nach der Multikulti-Heimat und der Heimat der Wohnungslosen. Danach machte das Team Station in Oberreut zu Gesprächen mit Deutschen aus Russland, Kasachstan, Rumänien, Polen und Tschechien. Auf dem Areal des Alten Schlachthofs waren vor kurzem dann diejenigen gefragt, die aus ihrer alten Heimat flüchten mussten und noch keine neue gefunden haben.

Stichworte: Heimat als Vakuum, Heimat im Wandel. Und im Alten Schlachthof informierten sich auch OB Dr. Frank Mentrup und Martin Wacker, Hauptorganisator der Heimattage, über den Fortschritt des Projekts. Mentrup zeigte sich dabei beeindruckt von den Erkenntnissen aus dem Projekt: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu den Heimattagen. Die Geschichten der Menschen, ihre Erzählungen und Gefühle zu einem unserer Karlsruher Kernthemen – Heimat im Wandel – bewegen und rücken so die einzelnen Biografien in den Mittelpunkt.“

Die nächste Station wird ab 20. März vor der Durlacher Karlsburg aufgebaut. Entworfen haben den in leuchtend-transparente Platten eingekleideten Bauwagen und die Heimatplattform aus rohem Holz die Bühnenbildner Susanne Hiller und Nicolas Rauch. -red-/-trö-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe