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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. März 2017

Kliniken: ViDia Klinken mit neuer Notaufnahme in Rüppurr

Nach nur zwölf-monatigem Umbau weihten die ViDia Kliniken Anfang März die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) am Standort Diakonissenkrankenhaus ein.

Damit setzen die Kliniken erneut ein Zeichen für die Bedeutung der Notfallversorgung in der Region. Die Baukosten in Höhe von rund 2.400.000 Euro wurden vom Land Baden-Württemberg mit 1.420.000 Euro gefördert. „Die Notaufnahme eines Krankenhauses hat eine zentrale Bedeutung für die gesamte Patientenversorgung. Hier finden die ersten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen statt, die eine Weichenstellung für das gesamte Behandlungskonzept im Krankenhaus darstellen“, erklärt Dr. Karlheinz Jung, Vorstand der ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe.

Bessere Strukturen

Oberstes Ziel bei den Planungen für die neue Zentrale Notaufnahme (ZNA)war die bestmögliche Patientenversorgung in diesem sehr häufig auch zeitkritischen Bereich. Voraussetzung dafür war insbesondere die Trennung des Notfallbereiches und des Bereiches für die elektiven Sprechstunden. Zusätzlich wurde die Zentrale Patientenaufnahme neu errichtet. Durch diese bauliche und organisatorische Neuorganisation konnten Wege und Prozesse optimiert und damit auch Wartezeiten für die Patienten reduziert werden. Entstanden ist eine moderne, funktionale Notaufnahme mit hellem und freundlichem Ambiente. „Die größte Herausforderung bestand darin, den Umbau während des laufenden Betriebes zu realisieren. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen betroffenen Mitarbeitern für das Verständnis und die gute Kooperation mit den Planern und ausführenden Firmen“, so Jürgen Aberle, Gesamtleiter Patientenkoordination und Umbau-Projektleiter.

Wichtiger Baustein

Im Diakonissenkrankenhaus werden jährlich etwa 13.000 Notfälle ambulant und stationär behandelt. Darüber hinaus besuchen rund 10.000 Patienten die elektiven Sprechstunden. Insgesamt umfasst der Bereich der neuen ZNA eine Fläche von rund 500 Quadratmetern und wurde damit um mehr als 200 Quadratmeter vergrößert. Nach dem Umbau stehen insgesamt sechs Behandlungszimmer zur Verfügung. Ergänzt werden diese um einen aseptischen Eingriffsraum, einen Gipsraum und einen separaten Triageraum, in dem Patienten mit schwerwiegenden oder bedrohlichen Erkrankungen vorrangig behandelt werden können. Für die elektiven Sprechstunde stehen fünf Untersuchungszimmer bereit. -red-

 
 

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