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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. März 2017

Kultur: Auf Bambi folgt der Laemmle

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

Die Skulptur für den begehrtesten deutschen Filmpreis „Bambi“ kam früher aus der Karlsruher Majolika und unterstrich deren hervorragenden künstlerischen Ruf. Jetzt soll die Symbolfigur für einen neu geschaffenen Filmpreis wieder für medialen Glanz am Ahaweg sorgen: Die Keramik-Manufaktur am Schlossgarten bringt den „Laemmle“ hervor, die Statue des mit einem Preisgeld von 40.000 Euro verbundenen Carl-Laemmle-Produzentenpreises.

Die Interessenvertretung der deutschen Produzenten von Film-, Fernseh- und anderen audiovisuellen Werken (kurz: Produzentenallianz) und die Stadt Laupheim riefen diese Auszeichnung in Erinnerung des vor 150 Jahren in der württembergischen Stadt geborenen Filmpioniers und Gründers der Universal Studios Hollywood ins Leben und überreichen ihn erstmals am kommenden Freitag, 17. März.

Entgegen nehmen wird den Preis und die drei Pfund schwere, weiß-glänzend glasierte Majolika-Keramik Hollywood-Regisseur Roland Emmerich für sein Lebenswerk. Die Skulptur „Laemmle“ hat Hannelore Langhans geschaffen. Kurz vor der endgültigen Fertigstellung stellte die Künstlerin (im Bild 2. v. r.) „ihren Laemmle“ zusammen mit Klaus Lindemann, dem Vorstand der Majolika-Stiftung (rechts), in ihrem Atelier mit Verena Miller von der Stadt Laupheim (links) und Boris Frank von der Produzentenallianz (2. v. l. vor. -trö-/Foto: Fränkle

 
 

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