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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. März 2017

Kultur: Weil sie böse sind

IN ABGRÜNDE blicken Krimifans beim Karlsruher Festival. Foto: Fränkle

IN ABGRÜNDE blicken Krimifans beim Karlsruher Festival. Foto: Fränkle

 

„Karlsruher Krimitage“ vom 24. März bis 2. April

Hochspannung ist angesagt, wenn sich die deutsche Krimiszene vom 24. März bis 2. April bei den Karlsruher Krimitagen trifft. Zum neunten Mal wird die badische Metropole damit zum Schauplatz literarischer Verbrechen, rund 30 Autorinnen und Autorinnen reisen für die Spurensuche an.

Erster Bürgermeister Wolfram Jäger eröffnet das vom städtischen Kulturbüro und seinen Partnern veranstaltete Festival am Freitag, 24. März, um 18 Uhr im Heizkraftwerk West der Stadtwerke und riskiert zusammen mit weiteren Krimi-Enthusiasten und Thriller-Spezialist Veit Etzold einen Blick in die Abgründe des „Dark Web“.

Mit Bernhard Aichner gibt sich der „Österreichische Exportschlager der deutschsprachigen Literatur“ (Die Welt) am 27. März im Substage-Café die Ehre und stellt mit „Totenrausch“ das Finale seiner Trilogie vor. Zweifachtäterin ist Elisabeth Herrmann mit „Totengebet“ im Fasanenschlösschen (24. März) und „Die Mühle“ in der Kunsthalle (25. März). Im Albert-Schweizer-Saal liest Andreas Föhr am 31. März aus „Eisenberg“, Drehbuchautor Orkun Ertner hat in der Führungsakademie seinen Erstling „Lebt“ im Gepäck (30. März) und Kai Hensel fragt am 28. März im Landratsamt „Bist du glücklich?“.

Die Geschichte von Kodjo, der „Illegal“ in Deutschland ist und Zeuge eines Mordes wird, erzählt Max Annas am 29. März im Palais Solms, während Melanie Raabe im KIT-Institut ITAS „Die Wahrheit“ sucht (26. März). Geburtstagsgrüße aus Halle schickt das Ermittlerduo Zorn und Schröder in „Wie du mir“ von Stephan Ludwig (30. März, Marotte) und „Tatort für die Ohren“ ist das SWR2-Hörspiel „Killroy“ am 1. April im Polizeipräsidium.

Selbstredend gibt sich auch die regionale Szene ein Stelldichein. So berichten etwa Wolfgang Burger und Hilde Artmeier am 25. März im Musentempel über „Schreiben im Team“, Eva Klingler entlarvt am 29. März in der Städtischen Galerie „Trügerische Schatten“. Kulinarisch erforschen Krimifans „Die Küchengeheimnisse der Signora Brunetti“ bei Angela Eßers VHS-Kochkurs, zu Lilo Beils „Vielleicht auch träumen“ serviert das Kaffeehaus Schmidt Kirschtorte und Gina Greifensteins „Metzelsupp“ wird mit Süffigem des Staatsweinguts Durlach veredelt. Der Eintritt ist meist frei, allerdings wird teils um Anmeldung gebeten. Näheres findet sich in der „Tatort“-Broschüre, die bei Partnern, in Buchhandlungen und Rathäusern ausliegt. Infos: www.karlsruher-krimitage.de. -red-/-maf-

 
 

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