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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. März 2017

Gemeinderat: KFG kauft Objekt

Zur Stadtentwicklung ruht ein Augenmerk auf dem potenziellen Sanierungsgebiet Innenstadt Ost. Insbesondere die östliche Kaiserstraße, auch in Bindung zum KIT-Campus, soll wie das Stadtbild Aufwertung erfahren. Gilt auch für das gut 200 Quadratmeter große Grundstück mit Hausnummer 40, für das die Stadt ihr Vorkaufsrecht zugunsten der Karlsruher Fächer GmbH (KFG) ausübt.

Das Plenum machte den Weg einstimmig frei – Kaufpreis: 1,32 Millionen Euro.
Ein kommunales Vorkaufsrecht kann dort eingetragen werden, wo dieses der städtebaulichen Entwicklung dient, unerwünschten Nutzungen und einer Ausdehnung des Trading-Down-Effekts zu weiter nachlassender Attraktivität entgegenwirkt. Und es kann zugunsten eines Dritten ausgeübt werden, wenn dieser wie die KFG aller Voraussicht nach folgende drei Bedingungen erfüllt: Bezweckte Verwendung des Objekts – innerhalb angemessener Frist (je rund anderthalb Jahre für Planung und Bau) –in erklärter Verpflichtung der Stadt gegenüber. Auf die kommen trotz Haftungspflicht „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“, so die Beschlussvorlage, keine Kosten zu: Trägt KFG zur Gänze bei geprüft sicherer Finanzierung. -mab-

 
 

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