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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. März 2017

Wirtschaftsförderungsausschuss: Innenstadt lebt auf

Wo die Bauzäune zur Kombilösung verschwinden, sind wieder deutlich mehr Fußgänger unterwegs. Foto: Fränkle

Wo die Bauzäune zur Kombilösung verschwinden, sind wieder deutlich mehr Fußgänger unterwegs. Foto: Fränkle

 

Fußgängerzahlen im Wirtschaftsförderungsausschuss

Seine Zustimmung gab der Wirtschaftsförderungsausschuss, der in der letzten Woche unter Vorsitz von Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz im Rathaus tagte zum Verkauf einer Reihe von städtischen Grundstücken.

Im Gewerbegebiet Winterrot in Palmbach soll ein rund 2.600 Quadratmeter großes Grundstück verkauft werden. In der G.-Braun-Straße wird eine Fläche von rund 25.000 Quadratmetern an ein in der Nähe liegendes Unternehmen veräußert und in Neureut gibt die Stadt 18.110 Quadratmeter zur Erweiterung eines ansässigen Unternehmens ab. Weiter sprach sich der Wirtschaftsförderungsausschuss für einen Grundstücksverkauf von 5.250 Quadratmetern sowie eine Verpachtung einer Fläche von 1.600 Quadratmetern aus, um im Technologiepark den Bau eines Kindergartens, einer Grundschule und einer Gemeinschaftsschule zu ermöglichen.

Schule im Technolgiepark

"Die Ansiedlung dieser Schule ist ein weiterer Baustein zur Infrastruktur im Technologiepark", so Bürgermeisterin Luczak-Schwarz. Außerdem informierte sich der Wirtschaftsförderungsausschuss über den laufenden Prozess, bei dem das Gewerbegelände um den Westbahnhof in Grünwinkel zu einem Modellquartier für flächensparendes, innovatives und ressourcenoptimiertes Wirtschaften entwickelt wird.
Ebenso vorgestellt wurden die Ergebnisse der letzten Fußgängerzählungen in der Innenstadt. Wo die Bauzäune zur Kombilösung verschwinden, sind wieder deutlich mehr Fußgänger unterwegs. Zu diesem Ergebnis kommt das Amt für Stadtentwicklung nach der Auswertung der zuletzt im Juni und Oktober 2016 in der Innenstadt durchgeführten Fußgängerzählungen.

Samstag ist Haupteinkaufstag

Als Leitindikator zur Frequentierung der City werde die Summe der Fußgänger an Samstagen herangezogen, erläuterte die Leiterin des Amts für Stadtentwicklung, Dr. Edith Wiegelmann-Uhlig. Bei der Zählung im Juni wurden rund 298.000 Fußgänger und damit rund 33.000 weniger wie im Durchschnitt der Frühlingszählungen 2012 bis 2015, also vor der Bauphase, gezählt. Im Oktober waren es 340.050 und damit rund 24.000 weniger wie im Durchschnitt der Herbstzählungen der Jahre 2012 bis 2015. Auffallend sei eine zeitliche Verschiebung an den Samstagen, mittlerweile sind die meisten Fußgänger samstags zwischen 15 und 18 Uhr in der Stadt unterwegs. In der Karlsruher Innenstadt zeichne sich eine Erholung dort ab, wo die Baustellen verschwinden. So hätten sich etwa die Fußgängerfrequenzen in der westlich vom Europaplatz liegenden Kaiserstraße verdoppelt, während die Baustellensituation am Ettlinger Tor für weitere Rückgänge gesorgt hätte. –fis-

 
 

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