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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. März 2017

Radverkehr: Drei Wunschrouten für Radschnellwege

SCHMALE RADWEGE mit schlechtem Belag und vielen Kreuzungen sind nicht attraktiv für Langstreckenfahrten. Foto Fränkle

SCHMALE RADWEGE mit schlechtem Belag und vielen Kreuzungen sind nicht attraktiv für Langstreckenfahrten. Foto Fränkle

 

Bis zum Jahr 2025 will das Land Baden-Württemberg zehn Radschnellwege realisieren, die besonders für längere Entfernungen von bis zu dreißig Kilometern den Umstieg auf zwei Räder attraktiv machen. Die Schnellstraßen sollen zwischen drei und vier Meter breit und möglichst kreuzungsfrei sein, um schnelle, sichere und bequeme Verbindungen von den Wohnstandorten zu den Arbeitsplatzzentren zu ermöglichen.

„Radschnellwege bieten die Chance, unsere stark belasteten Straßen vom Autoverkehr zu entlasten und den Modal Split zugunsten umweltfreundlicher Fortbewegung weiter zu verbessern“, erklärte der Verbandspräsident des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein, Gerd Hager, nach einem Arbeitstreffen von Fahrradplanern der Stadt- und Landkreise Baden-Baden, Karlsruhe und Rastatt im Haus der Region in Karlsruhe.

Dabei wurden als erste Wahl für Radschnellwege in der Region die Routen Wörth - Karlsruhe - Pfinztal, Ettlingen - Karlsruhe - Stutensee sowie Leopoldshafen - Karlsruhe - Rastatt mit einer Verlängerungsoption nach Baden-Baden-Oos festgelegt. Diese Routen werden zur Umsetzung der „radSTRATEGIE“ dem Land gemeldet, das derzeit eine Potenzialstudie erstellt, um mögliche Routen zu identifizieren, die sich für Berufspendler eignen. -red/fis-

 
 

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