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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. März 2017

Stimmen aus dem Gemeinderat: FDP: Burundi, das - auch in Karlsruhe - vergessene Land

Tom Hoyem, Vorsitzender FDP-Fraktion

Tom Hoyem, Vorsitzender FDP-Fraktion

 

Burundi steht am Rande des Bürgerkriegs. Hunderttausende Flüchtlinge sind unterwegs. Was geht es uns an? Es geht uns und Karlsruhe an!

Wir können das gigantische Problem in Afrika nicht lösen, aber falls wir nichts tun, wird Europa das Ziel für so viele Flüchtlinge, wie wir es niemals früher erlebt haben. Karlsruhe hat in Burundi eine besondere Verantwortung und Möglichkeit. Im Goldenen Buch der Stadt am 15.01.09 schrieb der damalige Bildungsminister aus Burundi, Dr. Kibeya: „Es geht um genau diesen Geist der Stärkung der Solidarität bei der Jugend, dass Mauern und Barrikaden nie wieder in der menschlichen Geschichte auftauchen werden.“

18.02.14 haben wir alle lange im Gemeinderat einen Antrag der Grünen und einen Änderungsantrag der FDP diskutiert: Aufnahme einer Projektpartnerschaft mit Burundi. Der OB hat konkludiert: „Dann hätten wir hier eine Einstimmigkeit, die dem Thema insgesamt gut tut.“ Zweimal hat das Land Delegationen nach Burundi geschickt. Jetzt sind die Menschen in Burundi in einer Überlebenskrise. Karlsruhe, und die Medien haben eine Reaktion: Stumm, stumm, stumm! Ich habe an Dr. Kibyea in Burundi einen Offenen Brief mit Kopie an mehr als 2.000 internationale Medien und Persönlichkeiten geschickt. Diesen Brief können Sie unter www.fdp-fraktion-ka.de in der Rubrik LiberalePolitik / Stellungnahmen lesen.

Tom Hoyem
Vorsitzender FDP-Fraktion

 
 

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