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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. März 2017

Streetdance-Wettbewerbe im jubez: „Tanzen ist Lebenslust“

ACTION AUF DER BÜHNE im jubez: Hip-Hop-Moves und Street-dance boten 700 Talente in 70 Gruppen dar. Foto: Knopf

ACTION AUF DER BÜHNE im jubez: Hip-Hop-Moves und Street-dance boten 700 Talente in 70 Gruppen dar. Foto: Knopf

 

Rund 700 Talente von 6 bis 27 waren bei der 20. Auflage von „the show“ am Start

Zur großen Bühne wurde am vergangenen Wochenende das jubez am Kronenplatz. Dort fand wieder einmal „the show“ statt, eine der größten und ältesten semi-professionellen Streetdance-Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche im Land. Das Event, das bereits sein zwanzigjähriges Bestehen feierte, hatten Musikmobil Soundtrack und jubez auf die Beine gestellt – beides Akteure des Stadtjugendausschusses.

Rund 700 junge Tänzer und Tänzerinnen in 70 Gruppen nahmen am kreativen Kräftemessen teil. Entsprechend war die Stimmung. Ohrenbetäubenden Lärm, coole Moves, viel Applaus und strahlende Gesichter gab es bei den Auftritten im Hip-Hop und Streetdance zuhauf.

In drei Kategorien traten die Talente an: im Wettbewerb für Kinder bis 11 Jahre, beim Contest für alle Tanzcracks zwischen 12 und 15 oder beim Entscheid der 16- bis 27-Jährigen. Hinzu kam die Unterscheidung: Tanzschule oder nicht. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten bekommen dann noch ihren großen Auftritt beim Karlsruher „Fest“ im Juli auf der Feldbühne. Die Erst- bis Drittplatzierten, ausgenommen Kinder bis elf, sind zum Best-of-Streetdance Contest im schwäbischen Rottenburg am Sonntag, 25. Juni, eingeladen.

Streetdance ist für viele Jugendliche, speziell für Mädchen, fraglos Ausdruck ihrer kulturellen Teilhabe und des Zugehörigkeitsgefühls. „‚The show‘ fördert diese Form der Teilhabe Wir schaffen damit eine Kommunikationsplattform und bieten die Möglichkeit, sich auf einer offenen Bühne zu präsentieren“, sagte Katrin Boden (Musikmobil Soundtruck). Als außerschulisches pädagogisches Bildungsangebot fördert „the show“ ferner die persönliche Entwicklung und das Selbstwertgefühl. „Der Wettbewerb hilft, Toleranz und Respekt zu entwickeln. Tanzen ist Ausdruck ihrer Lebenslust. Das ist pure Begeisterung“, so Tanja Hartmann (jubez).

Einen ganz besonderen Auftritt hatte Angelique. Die Studentin komponierte eigens zur 20. Auflage von „the show“ einen Song. Mit markanter Stimme performte sie eindrucksvoll feinsten Electro-Pop.

Am Ende hatten die Nase vorn: 6 bis 11 Jahre: Mc Dreamies, Speedies (Tanzschule), 12 bis 15: LiL SweeTs, Rhythm Attack, The Rood‘s (Tanzschule), 16 bis 27 Jahre: 2late2fastforward, First Class (Tanzschule). -voko-

 
 

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