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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. April 2017

Kombilösung: Euro-Grube leert sich

Auch über Ostern wird für die Kombilösung gearbeitet

Ostern steht vor der Tür, doch das halt Verantwortliche und Arbeiter der Kombilösung kaum auf: Nur Karfreitag und Ostermontag ruhen die meisten Arbeiten. Mit gewisser Personalreduktion bleibt das kontinuierliche Vorankommen Schritt für Schritt gewahrt, die für den Tunnelbau unter der Karl-Friedrich-Straße vorgegebene Druckluft muss beispielsweise ohnehin immer aufrechterhalten und überprüft werden.

Das erklärt die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft und ermöglicht wie immer einen aktuellen Einblick: So hat die stadtauswärts führende Fahrbahn der Durlacher Allee ihre Asphalt-Deckschicht erhalten. Im Lauf der Woche sollte die Süd-Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden, während das Gartenbauamt nächste Woche mit seiner Begrünung beginnt. Stadteinwärts werden Bordsteine gesetzt, wird die Straßenentwässerung angelegt.

In der Haltestelle Europaplatz laufen indes die Arbeiten Erdaushub und Sohlenherstellung parallel weiter. Bereits weit mehr als 90 Prozent des Erdmaterials ist ausgehoben. In den Stationen Lammstraße und Kronenplatz fertigen Kombi-Bauer die Haltestellenwände, am Durlacher Tor und unter dem Marktplatz sind es die Innen- respektive Zwischenwände. Füllbeton wird weiter in der Tunnelröhre zwischen Markt- und Kronenplatz eingebracht, um eine Ebene für Schotter und Gleise zu schaffen.

Der Vortrieb des Südabzweigs läuft planmäßig rückschreitend gen Süden. In die Sohle wird abschnittsweise die Sauberkeitsschicht betoniert. In der unterirdischen Haltestelle Kongresszentrum laufen die Rest- und auch oben die Aufräumarbeiten. Südlich und nördlich des Kongresszentrums werden die Straßenbauarbeiten für den Endzustand durchgeführt. -red-/-mab-

 
 

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