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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. April 2017

Sport: Mit Leistungen zufrieden

Sportausschuss stimmt Fördervorschlag für 2017/2018 zu

Der Verteilung der im städtischen Doppeletat 2017/18 für den Leistungssport verfügbaren Fördermittel in Höhe von jährlich 100.000 Euro hat der Sportausschuss jüngst unter Vorsitz von Bürgermeister Martin Lenz zugestimmt.

"Hier wird nicht nach Gießkannenprinzip verteilt, sondern festgehalten, was wo geht und wie es gezielt gefördert werden kann", dankte der Sportdezernent dem Sportkreis für den Fördervorschlag zur Leistungssportkonzeption, um die man bundesweit beneidet werde.

So habe das bewährte Fördersystem mit zuletzt drei Olympiateilnehmern Einiges im Sport bewegt. "Das Engagement der Vereine, Trainer und Ehrenamtlichen trägt Früchte", zeigte sich ebenso der Vorsitzende des Sportkreises, Andreas Ramin, bei der Vorstellung des Fördervorschlags für 2017/18 "unterm Strich mit der Entwicklung des Leistungssports in Karlsruhe zufrieden".

Als fünf leistungsstärkste Sportarten bekommen dieses und nächstes Jahr erneut Geräteturnen (Kunstturn Region), Kanu (Rheinbrüder), Judo (Budo-Club), Leichtathletik (LG Region) und Schwimmen (SchwimmRegion) die meisten Fördermittel. Jährlich fließen hier 20000 Euro in die Nachwuchsförderung. Die fünf Leistungsstützpunkte werden mit insgesamt 46.500 Euro unterstützt. Außer dem Schwimmen erhalten alle Sportarten für eine Honorartrainerstelle 3.500 Euro jährlich.

Bei den Sportarten Judo und Leichtathletik ist die Förderung für 2018 im Bereich Honorartrainerstellen an die Vorlage eines Konzepts geknüpft. Eine Anschlussförderung von jährlich je 2.000 Euro bekommen KSV Durlach (Gewichtheben), ASV Grünwettersbach (Tischtennis) und KRV Wiking (Rudern). Für 2017 erhalten zudem die Basketballer des Post Südstadt (PSK) und des Sport- und SchwimmClub Karlsruhe (SSC) je 5.000 Euro. Damit sind an Sportfördermitteln für den Leistungssport bereits 96.500 Euro für 2017 und 79.500 Euro für 2018 verplant.

Noch zu entscheiden sind 2018 verschiedene Anschlussförderungen sowie die Verleihung des Nachwuchsförderpreises. Turnusgemäß startet im zweiten Jahr nach Olympia die Förderung der Hoffnungen für die Spiele 2020 in Tokio. -fis-

 
 

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