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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. April 2017

Tag-des-Wassers: Für die Wertschätzung des Lebensmittels Trinkwasser

KÜNSTLERIN NOWATZKE-KRAFT erläuterte Kurt Roth (r.) und Matthias Maier (li.) von den Stadtwerken ihre Werke zur Vernissage. Foto: Knopf

KÜNSTLERIN NOWATZKE-KRAFT erläuterte Kurt Roth (r.) und Matthias Maier (li.) von den Stadtwerken ihre Werke zur Vernissage. Foto: Knopf

 

Imposante Ausstellung mit Grötzinger Künstlerin im Durlacher Wasser- und Brunnenmuseum

Zum internationalen Tag des Wassers luden vor Kurzem die Stadtwerke Karlsruhe und die Europäische Brunnengesellschaft in das Wasser- und Brunnenmuseum im Durlacher Wald ein. Dort fand die Vernissage mit Bildern der Künstlerin Brigitte Nowatzke-Kraft statt, die unter anderem Brunnen in Karlsruhe und Baden-Baden zeigen.

Mit der Ausstellung: "Wasser Werke Brunnen Geschichten" führte die Grötzinger Künstlerin die Reihe mit Werken, die sich mit Trinkwasser als Lebensgrundlage für Mensch und Kultur beschäftigen, fort.

Der Andrang im Museum im ehemaligen Wasserwerk mit seinem industriellen Charme war seitens der Kulturinteressierten enorm. Ein umfangreiches zweistündiges Programm führte die Besucher in die Thematik ein. Konzertantes vom Duo Hristov (mit dem exotischen Instrument Theremin) und eine Lesung zum Thema Wasser sorgten für viel Beifall.

Karl Roth, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke, informierte über das Museum bei der Wasserwerkbrücke, das technisch-wissenschaftliche Aspekte mit zeitgenössischer Kunst verknüpft: "Die Werke der Künstlerin zum Thema Wasser erzählen vielfältige und spannende Geschichten." Mit sicherem Pinselstrich und klarer Farbgebung greife sie historische Brunnen als Zeitzeugen der Trinkwasserversorgung auf. Er wünsche sich, dass die Ausstellung dazu inspiriere dem Lebensmittel Trinkwasser mit der gebotenen Wertschätzung zu begegnen.

Neben Matthias Maier (Leiter Trinkwasser Stadtwerke) sprach Stefan Neumann von der Europäischen Brunnengesellschaft - erfreut, dass das wertvolle Gut Trinkwasser derart künstlerisch in den Fokus der Öffentlichkeit gerate. Die Einführung in die Gemälde übernahm Kunsthistorikerin Simone Dietz.

Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt bis Anfang September (mittwochs 15 bis 17 Uhr) geöffnet. Führungen mit der Künstlerin gibt es noch am 7. Juni, 12. Juli und 30. August, jeweils ab 16 Uhr. Gruppen können Termine unter 599-3202 vereinbaren. Wegen der Bauarbeiten auf der Südtangente gibt es einen alternativen Anfahrtsplan auf www.swka.de/dd2c. -voko-

 
 

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