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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. April 2017

Kombilösung: Erster Teil der Kombilösung nimmt Gestalt, zweiter steht an

RUNDE SACHE: Im Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße – Südabzweig zwischen Marktplatz und Ettlinger Tor, zurzeit noch im Vortrieb – wird teils schon der Sohlbeton (links) eingebracht. Foto: KASIG

RUNDE SACHE: Im Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße – Südabzweig zwischen Marktplatz und Ettlinger Tor, zurzeit noch im Vortrieb – wird teils schon der Sohlbeton (links) eingebracht. Foto: KASIG

 

Haltestellenwände am laufenden Meter, Ausbau unter der Kaiserstraße

Das Innere der künftigen unterirdischen Haltestellen nimmt zunehmend Konturen an - selbst in der Haltestelle Europaplatz. Entlang des Kaiserstraßentunnels wird nur hier noch teils Erdreich ausgehoben, um die endgültige Sohle herzustellen.

Auch unter dem Europaplatz hat zugleich der Aufbau der Wandschalung, diese Woche zudem die Bewehrung der ersten Abschnitte für die endgültigen Stationswände begonnen. Somit kann die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung rund um Ostern ohne tatsächliche Pause weitere Fortschritte melden.

In den Stationen Lammstraße, Durlacher Tor, Kronenplatz unter dem Berliner Platz sowie im Gleisdreieck - unter dem Marktplatz entstehen Innen- und Zwischenwände am laufenden Meter. Die Haltestelle Kongresszentrum ist sogar noch einen Schritt weiter: Hier sind die Betonagen der Wände abgeschlossen. Der Mittelteil des künftigen U-Halts Ettlinger Tor bildet eine Ausnahme: Hier wird nach dem Ende des Aushubs die Sauberkeitsschicht eingebracht, auf der die Bodenbewehrung folgt. Parallel werden die Schlitzwände mit Spritzbetonschicht geglättet, vor die später die endgültigen Innenwände auch in diesem Bereich betoniert werden. Der rückschreitende Ausbruch des Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße ist - vom Marktplatz aus gesehen - auf seinem Weg Richtung Ettlinger Tor bereits unter dem Rondellplatz angekommen.

Wie es oben für die Kombilösung vorangeht, lässt sich vielfach vom Bauzaun aus beobachten: Am Durlacher Tor werden die Baufelder zurückgebaut, die nicht mehr für den Vortrieb, aber für den Innenausbau von Röhre und Stationen benötigt werden. In der Durlacher Allee ist die südliche, stadtauswärts führende, komplett erneuerte Fahrbahnseite planmäßig wieder für den Kfz-Verkehr freigegeben, auch per Rad oder zu Fuß uneingeschränkt nutzbar. An der Nord-Fahrbahn wird noch gearbeitet, die Ettlinger Straße wird zurzeit auf der West-, dann auf der Ostseite wiederhergestellt.

Lang ersehnt und zäh umkämpft, wird heute der zweite Hauptteil der Kombilösung zur Umgestaltung der Kriegsstraße endgültig in Angriff genommen. Am Übergang der Ludwig-Erhard-Allee in die Kriegsstraße sowie in der Kriegs- zwischen Lamm- und Ritterstraße geht es richtig los. Ausführlicher Bericht dazu samt Spatenstich mit Landes- verkehrsminister Winfried Hermann und dem Vorsitzenden des KASIG-Aufsichtsrats, Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, folgt in der nächsten Ausgabe. -red-/-mab-

 
 

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