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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. April 2017

Umwelt: Auftakt für Energie-Sanierungen in Durlach-Aue

 

Neue Impulse geben

Mit dem Projekt "EnergieQuartier Durlach-Aue" will die Stadt Karlsruhe der energetischen Sanierung neue Impulse geben. Die Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern können in diesem Sommer eine kostenfreie und neutrale energetische Erstberatung in Anspruch nehmen.

Ziel ist es, Hauseigentümerinnen und -eigentümern die Entscheidung für eine energetische Sanierung zu erleichtern, die damit verbundenen Vorteile aufzuzeigen und so einen wichtigen Beitrag zum städtischen Klimaschutz zu leisten.

Für Mittwoch, 26. April, laden die Stadt Karlsruhe, die Ortsverwaltung und die Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur gGmbH (KEK) die Bürgerinnen und Bürger aus Durlach-Aue zu einer Auftaktveran-staltung des Projektes "EnergieQuartier Durlach-Aue" ein. Ab 18 Uhr stellen Bürgermeister Klaus Stapf und die Energieberater der KEK in der Oberwaldschule-Aue, Grazer Straße 25, in Durlach-Aue das Projekt vor und informieren über den Ablauf der bevorstehenden Befragungen durch die KEK.

Bereits Ende April werden zwei Experten der KEK erste Daten der Wohngebäude aufnehmen. An-schließend werden die Bürgerinnen und Bürger in Durlach-Aue im Rahmen einer schriftlichen Befragung per Fragebogen um Informationen zu ihren Wohnhäusern und deren bisherigen Energiebedarf gebeten. Unter den rückgesendeten Fragebögen, die bis zum 1. Juni 2017 bei der KEK eingehen, wird ein gratis Basis-Check der Verbraucherzentrale verlost. Durch diesen Check kann insbesondere das richtige Heizen und Lüften sowie der Stromverbrauch im Gebäude geprüft werden. Die Ergebnisse der schriftlichen Befragung fließen in anonymisierter Form in einem integrierten Quartierskonzept zusammen, das die KEK im Auftrag der Stadt erstellt. Dieses Quartierskonzept soll helfen, den energetischen Ist-Zustand der Gebäude und der Energieinfrastruktur aufzuzeigen, die Energieeffizienzpotenziale des gesamten Quartiers zu verdeutlichen und somit die Umsetzung des Klimaschutzes in Karlsruhe voranzubringen (www.karlsruher-energiequartiere.de).

Damit es gelingt, ein zukunftsfähiges energetisches Gesamtkonzept mit Einsparpotentialen von 50 Prozent und mehr pro Haus zu entwickeln, werden neben der Ortsverwaltung Durlach und den Stadtwerken weitere Akteure über Workshopangebote der KEK eingebunden - etwa die Bürgergemeinschaft Durlach und Aue, örtliche qualifizierte Handwerksbetriebe, Energieberater oder Architekten.

 
 

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