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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 21. April 2017

Umwelt: Neues Grün für Karlsruhe

Ulrich Kienzler und Roland Schwarz packten mit an. Foto: pr

Ulrich Kienzler und Roland Schwarz packten mit an. Foto: pr

 

Im Oberwald sorgten am Samstagvormittag NaturStrom-Kunden der Stadtwerke Karlsruhe für neues Grün und pflanzten dort zahlreiche junge Bäume - in diesem Jahr Stieleichen und Hainbuchen.

Jeder der 890 neuen Kunden, der sich in den vergangenen Monaten für ein Ökostromangebot des Unternehmens entschieden hat, bekam als Bonus einen Baum zur Verbesserung der CO2-Klimabilanz. Rund 120 neue Ökostromkunden folgten

Der Einladung der Stadtwerke zur Baumpflanzaktion in den Oberwald nahe Durlach-Aue und schwangen gemeinsam mit ihren Familienangehörigen und Freunden - insgesamt rund 300 Personen - Schaufel und Hacke. Sie ist bereits die zehnte Aktion dieser Art seit 2008; insgesamt wurden etwa 3.200 Bäume im Oberwald und Hardtwald gepflanzt. Seit Einführung der Ökostrom-Angebote im Jahr 2007 entschieden sich knapp 8.200 Kunden der Stadtwerke für Strom aus erneuerbaren Energien. "Der "NaturStrom" wird zu 100 Prozent regenerativ erzeugt - nahezu ohne klimaschädliche CO2-Emissionen. Seine Herkunft bestätigen das Gütesiegel 'ok-power', das gemeinsam vom Öko-Institut, der Umweltstiftung WWF Deutschland und der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vergeben wird, sowie der TÜV Nord. Verbunden mit dem Bäume-Pflanzen ist der Ökostrom der Stadtwerke doppelt gut für das Klima, denn Bäume binden klimaschädliches Kohlendioxid. Mit Hilfe von Wasser und Kohlendioxid, das er der Atmosphäre entzieht, bildet ein Baum lebenswichtigen Sauerstoff und Zucker. Jeder Hektar Wald bindet im Jahr rund zehn Tonnen CO2. Auch das zu Möbeln oder anderen Produkten verarbeitete Holz bindet den Klimaschadstoff auf Dauer. -red-

 
 

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