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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Mai 2017

Gemeinderat: Bei E-Mobilität gut dran

GUT AUFGESTELLT ist Karlsruhe in Sachen Elektroauto-Ladestationen, war die Erkenntnis zum Antrag der SPD-Fraktion. Foto: Fränkle

GUT AUFGESTELLT ist Karlsruhe in Sachen Elektroauto-Ladestationen, war die Erkenntnis zum Antrag der SPD-Fraktion. Foto: Fränkle

 

SPD-Fraktion beantragte Ladestationen flächendeckend

„Neue Technologien brauchen Zeit und Unterstützung, bis sie zu Massentechnologien werden“, warb David Hermanns (SPD) für den Antrag seiner Fraktion, dass die Stadt Karlsruhe – in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken – ein Gesamtkonzept für eine Ladestruktur für Elektrofahrzeuge erstellt.

Auf geeigneten Flächen solle die Stadt – eventuell in Kooperation mit anderen Unternehmen - Ladestationen in die geplanten Standorte einbeziehen. Schließlich solle die Stadt mögliche Förderungen durch das Bundeswirtschaftsministerium prüfen.  Hermann Brenk (CDU) warnte, dass e-Mobilität Grenzen habe, Fahrzeuge aus deutscher Fertigung könnten an Schnellladestationen noch nicht geladen werden, die Reichweite sei noch zu kurz.

Darauf verwiesen auch Thomas Hock (FDP), Dr. Paul Schmidt (AfD) und der parteilose Stefan Schmitt. Zoe Mayer (GRÜNE) und Michael Haug (KULT) begrüßten dagegen den SPD-Antrag, während sich Jürgen Wenzel (FW) mit der Verwaltungsantwort zufrieden zeigte. Diese hatte im Wesentlichen darauf hingewiesen, das Karlsruhe in Sachen Ladestruktur schon ziemlich weit sei. Das Modell „MeRegioMobil“ wurde durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert, es existiere ein Basisstationennetzwerk, für das weitere Stationen geprüft würden, ebenso weitere Fördermöglichkeiten. Kein Beschluss.  -erg-

 
 

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