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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 5. Mai 2017

Gemeinderat: Gremien beraten weiter

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

Welche Real- und Gemeinschaftsschulen erweitern?

Statt weitere zweizügige Realschulen in ausgelaufenen Werkrealschulen einzurichten, sollten bestehende Realschulen und Gemeinschaftsschulen erweitert werden. GRÜNE-Stadträtin Renate Rastätter begründete so den Antrag, den ihre Fraktion dazu gestellt hatte.

Weiterführende Schulen seien erst dann wirklich sinnvoll und könnten ein entsprechendes pädagogisches Konzept entwickeln, wenn sie mindestens dreizügig seien. Rastätter zeigte sich dankbar für die per Verwaltungsantwort zugesagte Prüfung. Es solle aber auch geprüft werden, wo bauliche Erweiterungen möglich seien. Als Beispiel nannte sie die Waldstädter Ernst-Reuter-Schule, bei der sowohl Platz als auch Potential vorhanden seien, die aber gedeckelt worden sei.

Detlef Hofmann (CDU) hält das Thema für eminent wichtig. Es sei aber nicht immer selig und glücklich machend, wenn es stets im Gemeinderat behandelt werde. Es gehöre in die Fachausschüsse. Die AG Schule und der Schulbeirat seien hier die kompetenten Gremien. SPD-Stadträtin Sibel Habibovic verlangte, ein flächendeckendes Schulangebot nicht außer Acht zu lassen. Man solle sich nicht auf bestimmte Erweiterungen festlegen. Auch sie zeigte sich mit der Verweisung in die zuständigen Ausschüsse einverstanden. Die Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup denn auch vornahm. -erg-

 
 

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