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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. Juni 2017

Elektromobilität: Mit Strom über den Friedhof

ELEKTRISCH ÜBER FRIEDHÖFE: Direktor Vogel (2.v.l.) und BM Stapf (rechts) freuten sich mit weiteren über die ersten E-Transporter. Foto: Fränkle

ELEKTRISCH ÜBER FRIEDHÖFE: Direktor Vogel (2.v.l.) und BM Stapf (rechts) freuten sich mit weiteren über die ersten E-Transporter. Foto: Fränkle

 

Stadt nimmt erste elektrische Transporter in Betrieb / Flexibel einsetzbar

Die Stadt Karlsruhe steigert ihr Engagement in Sachen Elektromobilität. Zu den vorhandenen 13 Elektro-PKW und zwei Hybridfahrzeugen sind seit Pfingsten fünf elektrisch angetriebene Kleintransporter hinzugekommen. Sie wer-den vom Friedhofs- und Bestattungsamt eingesetzt und fahren über die Friedhöfe, um etwa Materialien für Pflege oder Grabschmuck zu transportieren.

Särge bringen sie nicht zu den Gräbern. Ausnahme: das Fahrzeug am Bergfriedhof Durlach. Wegen der schwierigen Topographie wurde dort die Sarg-Lafette auch vorher von einem elektrisch betriebenen Gefährt zur jeweiligen Begräbnisstätte gezogen. Die anderen vier E-Transporter stehen am Hauptfriedhof. Da aber alle fünf Straßenzulassung haben und mit einer Maximalgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern fahren können, ist es auch möglich, sie auf anderen Friedhöfen, etwa in Mühlburg zu nutzen. Die Maximalreichweite von 60 Kilometern ist dafür ausreichend. Aufladen kann problemlos erfolgen, eine besondere Infrastruktur war dafür nicht notwendig: Die Fahrzeuge eines französischen Herstellers können an jeder Steckdose geladen werden. Friedhofsdirektor Matthäus Vogel ergänzte zur Inbetriebnahme, dass dies mit eigenem Solarstrom möglich ist. Umwelt- und Friedhofsdezernent Klaus Stapf freute sich, die ersten elektrisch betriebenen Transporter übernehmen zu können, dazu von einem Karlsruher Lieferanten, der die „selbstverständlich erfolgte“ Ausschreibung gewonnen hat.
-erg-

 
 

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