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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. August 2017

Karlopolis: Auch Dauerregen vertrieb die gute Laune nicht

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

Auch das mussten die rund 300 acht bis 13-jährigen Bürgerinnen und Bürger der Kinderstadt, die heute im Schlosspark zu Ende geht, „gebacken“ kriegen – Regen ohne Ende. Der rief die „stadteigene“ wie echte Feuerwehr auf den Plan. Wasserlöcher und ein plötzlich „aufgetauchter“, zehn Quadratmeter großer Teich mussten abgesaugt werden. „Alles wie im richtigen Leben“ meinte Sozialdezernent Martin Lenz beim von den Karlopolis-Bürgermeistern Maxi und Katharina geführten Rundgang mit Unterstützern und Medienvertretungen, „bei Sauwetter einen Tag zu überleben, ist auch schon ein Abenteuer“.

Mit viel eigens gekochter heißer Suppe, Tees, Gummistiefeln und Regenklamotten kein Problem, früher verschwanden nur die, die das morgens ignoriert hatten.  Ansonsten lief es, auch an vielen sonnigen Tagen dank städtischer  Unterstützung und der vieler Betriebe, die den Kindern über 60 Berufe nahe brachten, sehr gut, versicherten Organisator Rolf Fluhrer und Geschäftsführerin Elisabeth Peitzmeier vom Stadtjugendausschuss. Da entstand in der Autowerkstatt ein Anhänger, baute Philipp in der Schreinerei aus Brettern und Schrauben einen Hocker, hielt  der „lachende Uwe“ vom Amt für Abfallwirtschaft mit seiner bis zu zehnköpfigen Crew alles sauber.

Besonders stolz waren sie, von der „Gute-Laune-Truppe“ zum freundlichsten Betrieb gewählt worden zu sein. „Der Jan“ vom Bauernhof zeigte, wie man Marmelade kochte, Hühnerfutter mahlte,  Hochbeete anlegte und wie der hübsche Miniaturesel Romeo auf das ostfriesische Milchschaf Smilla  aufpasste. Zwei Drittel der Kinder, waren schon mehrfach dabei, wie Fabian, der sich sogar vorstellen kann, später mal in die Politik zu gehen. Als Teilnehmer zu alt, verstärkte er auf der neuen „Stelle“ eines Junior-Teamers nun das Betreuerteam.
-cal/mab-

 
 

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