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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. September 2017

Faire Woche: Burundi als Partner

DIE FAIRE WOCHE starteten im Rathausfoyer Bürgermeister Klaus Stapf und Staatssekretärin Dr. Gisela Splett unter dem Thema „Burundi und die Länderpartnerschaft mit Baden Württemberg. Foto: Bastian

DIE FAIRE WOCHE starteten im Rathausfoyer Bürgermeister Klaus Stapf und Staatssekretärin Dr. Gisela Splett unter dem Thema „Burundi und die Länderpartnerschaft mit Baden Württemberg. Foto: Bastian

 

Leckerer Karlsruher Fächerkaffee ist jetzt zu haben

Jährlicher Höhepunkt in der Fair-trade-Stadt Karlsruhe ist die „Faire Woche“. Bürgermeister Klaus Stapf eröffnete die noch bis 29. Oktober laufenden Aktionswochen kürzlich mit Staatssekretärin Dr. Gisela Splett, Laurids Novak (Stiftung für Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg), Philipp Ziser (Verein burundikids) und weiteren Gästen mit der Ausstellung „Amahoro Burundi“ im Rathaus.

Schau  informiert über das ostafrikanische, nach wie vor unter den Folgen des Bürgerkriegs leidende Land,  seine Menschen und  Kultur Außerdem gilt sie dem  Schwerpunktthema der Fairen Woche „Burundi und die Länderpartnerschaft mit Baden-Württemberg“. Einen  Akzent setzt der neue „Karlsruher Fächerkaffee“ bei  der angestrebten Projektpartnerschaft zwischen Karlsruhe mit einer Kommune in Burundi. „Mit dem eigenen fair gehandelten Agenda-Kaffee geht für Karlsruhe ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Er ist ein wunderbares Mittel, um auf die wichtigen Anliegen von Fairem Handel und nachhaltigem Leben und Wirtschaften in unserer Stadt aufmerksam zu machen“, betonte Stapf. Für Novak ist „der Kaffee das verbindende Element zwischen der „Meinen“ und der „Einen Welt“.

Fairer Konsum ist eine der beiden Möglichkeiten, den Fairen Handel zu unterstützen und den Menschen im globalen Süden eine Perspektive zu geben – so auch das bundesweite Motto der Fairen Woche. Bürgerschaftliches Engagement für den Fairen Handel die andere. Wie vielfältig sich die Aktion in Karlsruhe gestaltet, zeigt sich im Programmheft (www.karlsruhe.de/fair). Es ist im Weltladen oder im Rathaus zu haben  und listet  alle Veranstaltungen bis Ende Oktober auf. Das Heft enthält zudem viele Fakten zu Burundi, der Länderpartnerschaft und zum „Fächerkaffee“ sowie Neues aus der Fairtrade-Stadt Karlsruhe.

Damit beteiligen sich die lokalen Akteure mit der Stadt neben 28 weiteren Kommunen und einem Landkreis an der Landesinitiative „Meine. Deine. Eine Welt.“ Deren Ziel: das Bewusstsein für globale Themen zu schärfen, eigenes verantwortliches Handeln im Alltag anzuregen und lokale Netzwerke zu stärken. Kommunen zeigen so, wie sich die Agenda 2030 der Vereinten Nationen und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung umsetzen lassen. Die Ausstellung „Amahoro Burundi“ – übersetzt: „Friede Burundi“ – gastiert noch bis zum 29. September im Foyer des Rathauses und ist  zu den üblichen Öffnungszeiten kostenfrei zu sehen.  Den leckeren   „Karlsruher Fächerkaffee“ gibt es im Weltladen. -red-

 
 

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