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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. September 2017

Klinikum: Energiezentrale eröffnet

AUF DEN ROTEN KNOPF drückte Bürgermeister Klaus Stapf (Mitte) gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern des Klinikums, Markus Heming (links) und Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes. Foto: Bastian

AUF DEN ROTEN KNOPF drückte Bürgermeister Klaus Stapf (Mitte) gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern des Klinikums, Markus Heming (links) und Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes. Foto: Bastian

 

Modernere Technik reduziert CO2-Ausstoß um 3500 Tonnen CO2 pro Jahr

„Ein Mittel zum Zweck, eine Energiezentrale zur Patientenversorgung“: So beschrieb Markus Heming, Geschäftsführer des Städtischen Klinikums Karlsruhe, die neueste Errungenschaft des Krankenhauses. Mit ihr ist auf dem Campus Moltkestraße nun eine der europaweit modernsten und nachhaltigsten Energiezentralen entstanden.

Das über 33 Millionen Euro teure Projekt wurde innerhalb von knapp vier Jahren unter Federführung des Karlsruher Steuerungs- und Planungsunternehmens FC-Gruppe realisiert.  „Die neue Infrastruktur hat dieses Projekt notwendig gemacht, damit das Klinikum seine Kernaufgabe weiter erfüllen kann“, erläuterte Bürgermeister Klaus Stapf bei der offiziellen Inbetriebnahme der Zentrale.

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums lieferte für Technikbegeisterte gleich noch einige Daten-Häppchen: So gehören zum Energiezentrum eine Wärmezentrale mit zwei Blockheizkraftwerken à 500 Kilowatt und zwei Hochleistung-Dampfkesseln sowie eine Kältezentrale mit drei Turbokältemaschinen mit der Gesamtleistung von 5,5 Megawatt Kälteerzeugung.

Bauunternehmen verlegten drei Kilometer Wärme- und Kälteleitungen und 21 Kilometer Mittelspannungsleitungen und erstellten eine neue Trafozentrale für mehrere Gebäudekomplexe.  Erneuert wurde zudem ein Notstromaggregat mit 1200 Kilovoltampere. Durch die neue Technik reduziert sich der CO2-Ausstoß des Klinikums um 3500 Tonnen im Jahr, „also 11 Kilogramm pro Kopf in Karlsruhe“, erklärte Stapf. In den Bau der Energiezentrale flossen 14 Millionen Euro Fördermittel vom Land und sechs Millionen Zuschüsse der Stadt Karlsruhe. -bea-

 
 

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