Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. September 2017

Rahmenplan Neureut: Neues Quartier entsteht

In Neureut-Zentrum III sollen 2.500 Menschen leben

Zum Workshop Rahmenplan Neu-reut-Zentrum III luden kürzlich Stadtplanungsamt, Bürgermeister Michael Obert und Ortsvorsteher Jürgen Stober in die Badnerlandhalle ein. Die Bürger waren aufgerufen, Ideen zum städtebaulichen Wettbewerb einzubringen. Es handelt sich um das Areal zwischen Neureuter Querallee, Unterfeldstraße, Untere Hardtstraße und Spöcker Straße (zwischen Adolf-Ehrmann-Bad und BNN-Verlagshaus).

Auf einer Fläche von 24 Hektar sollen Wohnungen für 2500 Menschen entstehen. „Sie können sich einbringen, an wichtigen Stellschrauben drehen“, sagte Obert beim dritten Workshop zum Thema. Über Prozedere und Inhalt berichtete Heike Dederer (Stadtplanungsamt). Der Rahmenplan, der nun erstellt werde, sei Grundlage für den Bebauungsplan. Über die Ausschreibung werden 15 Büros um den besten Entwurf ringen, den ein Preisgericht auswählt. Wie die Bürger im Boot bleiben?

Dederer: „Sie können uns mitteilen, was Sie von ihrem Quartier erwarten.“ Als Aufgabenstellung der Planer gelte, dass Qualität im öffentlichen Raum und eine Mischung der Bauformen in angemessener Dichte entstehe, ein städteverträgliches Mobilitätskonzept entwickelt werde und die ökologische Einbindung sowie Freiräume gewährleistet seien. Auch ein Schall- und Lärmschutzkonzept zählt zum Anforderungsprofil.

„Wir möchten, dass ein lebendiges, sozial durchmischtes Quartier entsteht“, so Dederer. Im Sektor Mobilität hieß es: attraktive Anbindung an den ÖPNV, hochwertige Rad- und Fußwege, Carsharing-Areal, ruhender Verkehr (Quartiersgaragen). Infrastrukturell seien kleine Geschäfte wünschenswert, große Nahversorger nicht geplant; es bestehe ein ausreichendes Angebot. Bedarf an Kita und Altenpflegeheim wurde ebenfalls festgestellt. An Themen-Inseln besprachen Bürger ihre Vorstellungen mit Experten. Bei „Grün/Freiflächen“ wurde ein breiter Grünkorridor vorgeschlagen, bei „Städtebau/Wohnen“ waren es seniorengerechte Wohnungen, energetisches Quartier und Barrierefreiheit, bei „Mobilität“ wurden unter anderem mehr Tram-Halte gewünscht. -voko-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe