Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. Oktober 2017

Kombilösung: Oberirdische Gestaltung in Sicht

AM DURLACHER TOR als einer Nahtstelle der künftigen innerstädtischen Verkehrslösung entsteht gegenwärtig Schritt für Schritt die Gleiskreuzung östlich vom Beginn der Kaiserstraße. Foto: KASIG

AM DURLACHER TOR als einer Nahtstelle der künftigen innerstädtischen Verkehrslösung entsteht gegenwärtig Schritt für Schritt die Gleiskreuzung östlich vom Beginn der Kaiserstraße. Foto: KASIG

 

Schienenverkehr in Herbstferien teilweise gesperrt

Zur Kombilösung haben die Arbeiten zum Beseitigen der letzten oberirdischen Gleisverschwenkung begonnen: Im Nordosten des Marktplatzes wurde ein Baufeld eingerichtet, unter dem ein Hohlraum aufgefüllt wird, der mit dem Gleisdreieck und dessen oberflächennahem Provisoriumsdeckel entstand. Nun ist der endgültige fertig, tiefer.

Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin mitteilt, wird für das weitere Vorgehen frühmorgens der Schienenverkehr zwischen Europa- und Kronenplatz in den Herbstferien ab Freitag, 27. Oktober, über die Feiertage hinweg bis Montag, 6. November, gesperrt. Unter anderem wird dann auch der Schienenverlauf wieder geradegerückt, zudem die Oberfläche der Kaiserstraße im Gleisbereich wiederhergestellt. Zur Querung des Marktplatzes für Fußgänger wird es eine Ost-West-Furt auf Höhe der Pyramide und zur Querung der Kaiserstraße eine weitere Furt in Nord-Süd-Richtung, direkt westlich des Marktplatzes geben.

Bei den unterirdischen Rohbauarbeiten in den Haltestellen werden schwerpunktmäßig weiter Innen- und Zwischenwände sowie -decken gefertigt. In der Haltestelle Durlacher Tor, östliche Start- und Zielstation des Kaiserstraßentunnels, entstehen bereits die Bahnsteigoberflächen. Oben nimmt dort täglich die künftige Gleiskreuzung zwischen Durlacher Tor und Beginn der Kaiserstraße weiter Gestalt an.

Die Demontage der Schleusenanlage für den wachsenden Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße rückt indes näher, und auf der Karl-Friedrich-Straße wird die Oberfläche des Rondellplatzes wiederhergestellt, die kreisrunde Pflasterung um die Säule vervollständigt. Darum ist die Straße seit Montag und nun noch für rund zwei Wochen für Kraftfahrzeuge nur von Norden erreichbar. Zur Realisierung des Kombi-Bauwerks ist zwischen Fritz-Erler-Straße und Ettlinger Tor das Verschwenken der Kfz-Fahrbahnen erfolgt. So konnte nun der eigentliche, für die Bauzeit des Tunnels entscheidende Straßenbau beginnen. -red-/-mab-

 

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe