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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Dezember 2017

Chanukka: Starkes Signal bei Lichterfest

GEMEINSAM FEIERN: OB Mentrup (2. v. l.) und Rabbiner Mendelson (r. daneben) reihten sich in den Chanukka-Tanzreigen ein. Foto: Fränkle

GEMEINSAM FEIERN: OB Mentrup (2. v. l.) und Rabbiner Mendelson (r. daneben) reihten sich in den Chanukka-Tanzreigen ein. Foto: Fränkle

 

Mit ihrem achttägigen Lichterfest Chanukka erinnern Juden in aller Welt jährlich an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im jüdischen Jahr 3597 (164 v. Chr.). Das Anzünden der Lichter am neunarmigen Leuchter ist zunächst ein häuslicher Brauch, doch mancherorts versammeln sich die Gemeinden dazu auch an öffentlichen Plätzen. Und laden zu Tanz, Gesang, Musik und dem gemeinsamen Verzehr von Krapfen und anderen in Öl gebackenen Speisen.

Auch in diesem Jahr feierten Chabad Karlsruhe und Rabbiner Mordechai Mendelson Chanukka am Marktplatz. Als Zeichen dafür, „dass wir als deutsche Bürger und gläubige Juden dazugehören“, betonte Rabbiner Mendelson am Dienstagabend, bevor er mit OB Dr. Frank Mentrup die achte Kerze entzündete. Und Mentrup sah die gemeinsame Feier gerade vor dem Hintergrund weltpolitischer Spannungen als „ein starkes Signal unserer Stadtgesellschaft, die in ihrer Vielfalt zusammenhält“. -trö-

 
 

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