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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Februar 2017

Erbschaften: Gutes tun mit Nachlässen

SCHECK für den  BBSV:  (v.l.) Geschäftsführer Dr. Klaus G. Wolff, BM Luczak-Schwarz, Vorsitzender Schneider und Bezirksgruppenleiterin Inge Stumpp. Foto: Fränkle

SCHECK für den BBSV: (v.l.) Geschäftsführer Dr. Klaus G. Wolff, BM Luczak-Schwarz, Vorsitzender Schneider und Bezirksgruppenleiterin Inge Stumpp. Foto: Fränkle

 

Spende an den BBSV hilft, dessen Haus gut zu sanieren

„Stolz auf ein gutes soziales Miteinander, auch dank vieler Ehrenamtlicher und freiwilliger sozialer Leistungen der Stadt sind Gemeinderat wie Verwaltung“, versicherte Finanzbürgermeisterin Gabriele Luc¬zak-Schwarz. Im Rathaus überreichte sie kürzlich einen Scheck über 80.000 Euro aus dem Erbe Heinz Wenigers an den Badischen Blinden- und Sehbehindertenverein (BBSV).

Der 2013 gestorbene, sehbehinderte Bürger hatte verfügt, dass mindestens die Hälfte seines Vermögens „Schwerbehinderten, vor allem Blinden, (und) auch Einrichtungen, die diese Menschen betreuen“, zugute kommen soll.  Die Stadt beauftragte er, das zu koordinieren und zu überwachen.

Verwenden will der BBSV, so Vorsitzender Karlheinz Schneider,  das Geld zur Sanierung seines Hauses in der Rankestraße 6. Die dortigen Mieteinnahmen  werden zur Finanzierung der Arbeit des Selbsthilfevereins verwandt. Dazu zählen Beratungen für sehbehindertengerechte Planungen, etwa bei der Kombilösung am Durlacher Tor, aber auch von älteren Menschen mit wachsenden Seheinschränkungen (Projekt „Blickpunkt Auge“), Erste Hilfe  und Freizeitangebote.

Dass Spenden und Nachlässe von Menschen, die sich mit Karlsruhe verbunden fühlen, vielfach solches Engagement unterstützen oder oft erst möglich machen, will die Stadt künftig stärker publik machen.  Seit 2013 bis heute kamen  für konkrete, von den Spendern bestimmte  Zwecke 7,5 Millionen Euro zusammen. So konnten etwa die Kinderturnwelten im Zoo nur dank des Nachlasses von Elfriede und Helmut Morlock in Höhe von 200.000 Euro entstehen. Die Grundlage zur Sanierung des Kinder- und Jugendhilfezentrums in der Sybelstraße  sind weitere 500.000 Euro. -cal- 

 
 

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