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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Februar 2017

Fastnacht: Die närrischen Höhepunkte nahen

AUSGELASSEN NÄRRISCH, aber sicher sollen Teilnehmer- und Zuschauerschar den 85. Karlsruher Fastnachtsumzug genießen. Archivfoto: Fränkle

AUSGELASSEN NÄRRISCH, aber sicher sollen Teilnehmer- und Zuschauerschar den 85. Karlsruher Fastnachtsumzug genießen. Archivfoto: Fränkle

 

Fastnachtsumzüge in Durlach und Innenstadt / Keine konkrete Gefahr bekannt

Die närrische Zeit strebt unaufhaltsam ihrem Höhepunkt zu – auch in Karlsruhe. Die sechs tollen Tage beginnen mit dem „Schmutzigen Donnerstag“. Richtig rund geht es Sonntag und Dienstag, wenn sich die großen Umzüge durch Durlach und die Innenstadt schlängeln.

„De Turmberg bebt, de Karle lacht, in Dorlach isch heit Fasenacht!“: Motto am Fastnachtssonntag. Der Durlacher Umzug beginnt um 14.11 Uhr an der Rommelstraße, wo die teilnehmenden Gruppen Aufstellung nehmen, um durch Aue, Zentrum, Rathaus bis zur Weiherhofhalle zu marschieren.

Der 85. Karlsruher Umzug hört auf das Motto „Karlsruh‘ feiert, lacht und singt, weil der Narr das Zepter schwingt!“ Wiederum 14.11 Uhr natürlich ertönen am Durlacher Tor die Start-Böllerschüsse. Dann aber haben die ersten Gruppen bereits ein Stück Weg hinter sich. Denn sie nehmen in zur Startnummer umgekehrter Reihenfolge auf dem Adenauerring Aufstellung. Die Nummer eins wird so etwa am Wildparkstadion stehen und rund eine halbe Stunde vor dem Start losmarschieren. Dadurch ist seit Jahren gewährleistet, dass alle Gruppen auch die anderen sehen können.

Organisator Michael Armbruster hat für dieses Jahr 74 Gruppen verpflichtet, etwas weniger als in den Jahren zuvor. Das liegt daran, dass manche frühere Teilnehmer ob der aktuellen Sicherheitslage dieses Jahr nur bei Umzügen in kleineren Orten mitmachen. Auch sei es immer schwieriger, größere Gruppen für einen normalen Arbeitstag zu verpflichten. Dennoch kommen aus dem alemannischen Raum vier neue Narrenzünfte wie etwa die „Käsrieber“ aus der Umgebung von Freiburg, auf die unter anderem Jürgen Olm sehr gespannt ist. Der Präsident des Festausschusses Karlsruher Fastnacht (FKF) be-grüßt die Umzugsteilnehmer von der Tribüne am Marktplatz. Von dort geht der Zug über die Kaiser- zur Karlstraße, wo am Stephanplatz Plätze für Rollstühle und Zwillingskinderwagen reserviert sind, und über die Mathystraße zum Festplatz, wo sich der Umzug auflöst.

Armbruster und Polizeihauptkommissar Frank Kaiser (Verkehrspolizei) versichern, es bestehe keine konkrete Terrorgefahr, und gegen allgemeine Risiken sei man gewappnet – unter anderem mit Polizisten in Uniform und zivil, Sanitätern, Verkehrslenkern und KSC-Ordnern im Einsatz des FKF. -erg-

 
 

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