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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Februar 2017

Sauberkeit: Initiative für mehr Hundetüten

BEGRÜSST DIE INITIATIVE: Gartenbauamtsleiter Kern vor Hunde-Auslauf im City-Park. Mit dabei, Impulsgeber Gold (2.v.r.). Foto: Knopf

BEGRÜSST DIE INITIATIVE: Gartenbauamtsleiter Kern vor Hunde-Auslauf im City-Park. Mit dabei, Impulsgeber Gold (2.v.r.). Foto: Knopf

 

Insgesamt 66 Ausgabestellen für Hundekotbeutel stellt das Gartenbauamt Haltern in der Fächerstadt gratis zur Verfügung. Andreas Gold erachtet ein Extra-Angebot als dringend vonnöten. Und er stellte Defizite bei der Nutzung fest. Nicht jeder Halter kümmere sich um die Hinterlassenschaft des Vierbeiners.

Zunächst stellte Gold in Eigenregie Tütenspenderboxen auf. Diese waren jedoch Provisorien, oftmals mit Kabelbinder befestigt, die sich nicht ins Stadtbild fügten. Mittlerweile kooperiert die Stadt mit dem von diversen Akteuren unterstützten stark engagierten Bürger. So gibt es vier neue und einheitliche Tütenspenderboxen im City-Park in der Südstadt-Ost, beim Garten der Religionen, am Temeswar-Platz und in der Oststadt am Alten Friedhof.

Gartenbauamtsleiter Helmut Kern zeigte sich erfreut über die fruchtbare Zusammenarbeit. „Dies ist eine viel versprechende Partnerschaft und eine sehr gute Ergänzung. Es wäre hervorragend, wenn das Schule macht.“ Zugleich erinnerte Kern an den generellen Appell an die Halter, „die Hinterlassenschaften ihrer Hunde pflichtgemäß zu beseitigen“. Tüten stellt das Gartenbauamt, ein Sponsor sorgt für die Box, ein Pate betreut sie.

Eine weitere Zusammenarbeit besteht bereits mit dem Bürgerverein Oststadt, unterstützt wird das Projekt auch von der städtischen Hundebeauftragten Nora Hartmann von Nievenheim. „Diese Aktion wird positive Auswirkungen haben. Wir suchen weiter nach Partnern“, erklärte Initiator Andreas Gold. -voko-

 
 

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