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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Februar 2017

Stimmen aus dem Gemeinderat: FDP: Europahalle: Zukunft jetzt sichern

Karl-Heinz Jooß, FDP-Stadtrat

Karl-Heinz Jooß, FDP-Stadtrat

 

Am 27. Januar 2017 verschickte die FDP-Fraktion eine Pressemeldung. In dieser Meldung positionierte sich die Fraktion deutlich für eine Zukunft der Europahalle – nicht als Rudiment, sondern als Veranstaltungs- sowie Schul- und Sporthalle.

Wir fordern eine zukunftssichernde Lösung für die Europahalle. Die Europahalle kann nicht als riesiger Bau, verkehrsgünstig und veranstaltungslogistisch perfekt gelegen, als Veranstaltungshalle ungenutzt bleiben. Die Ertüchtigung, die jetzt gemacht werden muss, um einen Normalbetrieb für 200 Besucher zu ermöglichen, kostet bereits neun Millionen. Um diesen Betrag kommen wir gar nicht herum. Wenn wir jetzt nicht Geld in die Hand nehmen und eine zukunftssichere Halle erstellen, wäre es Geld- und Ressourcenverschwendung. Derzeit liegen mehrere Vorschläge auf dem Tisch.

Einige Module sichern den Rumpfbetrieb als (Schul-)Sporthalle mit maximal 200 Personen, andere bieten die Möglichkeit bis zu 4.200 Besucherinnen und Besucher für Sport- und Eventbetrieb unterzubringen. Würden wir die Europahalle schließen, bräuchte es alleine für den Schulsport zwei neue Hallen, die jeweils ca. 9 Millionen kosten würden. Für das Leichtathletiktraining hätten wir gar nichts! Für die Kinder- und Jugendlichen soll die Europahalle weiterhin zum Schul- und Freizeitsport nutzbar sein. Aber gleichzeitig ist es für unsere Stadt wichtig, dem Spitzensport auch einen Spitzenort anzubieten.

Karl-Heinz Jooß
Stadtrat FDP-Fraktion

 
 

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