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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. April 2018

Natur: Schaden am Gehege

Vor kurzem schnitt eine unbekannte Person den Zaun des Rotwild-Geheges Rappenwört an zwei Stellen mutwillig auf. Durch die Löcher brachen alle Tiere aus.

Beschäftigte des städtischen Forstamts, das die Wildgehege unterhält, hatten große Mühe, erst den Hirsch und danach den Rest des Rudels ins Gatter zurück zu treiben. Es entstand ein Sachschaden von 1.500 Euro. Außerdem hätten die entflohenen Tiere Passanten und Straßenverkehr erheblich gefährden können. Denn ein in die Enge getriebener Hirsch kann mit seinem ausladenden Geweih schwere Verletzungen verursachen. Wäre die Rückholaktion nicht gelungen, hätten die Tiere getötet werden müssen, um Gefahren und Schäden abzuwehren.

Forstamtschef Ulrich Kienzler erinnert daher daran, dass diejenigen, die mutwillig Gehegezäune aufschneiden, nicht die Tiere retten, sondern deren Leben und das von Menschen gefährden. Das Forstamt bittet Schäden an den Zäunen sofort unter der Telefon 0721/133-7353 zu melden, außerhalb der Dienstzeiten der Polizei. -red-/-trö-

 
 

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