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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. April 2018

Dschibuti: Austausch mit Ostafrikas Anker

LANG LEBE DIE KOOPERATION, schrieb der Minister (r.), auch Botschafter Aden Mohamed Dileita verewigte sich im Goldenen Buch. Foto: Bastian

LANG LEBE DIE KOOPERATION, schrieb der Minister (r.), auch Botschafter Aden Mohamed Dileita verewigte sich im Goldenen Buch. Foto: Bastian

 

Zwei Dreierbündnisse hatte OB Dr. Frank Mentrup, beflügelt durch den Austausch, beim Rathaus-Empfang für eine Delegation aus dem afrikanischen Dschibuti vor Augen: mit dessen klassischem Handelspartner Indien (über Karlsruhes Netzwerk mit Pune und Mumbai) sowie Frankreich respektive Nancy. Mit dem Gemeinderat wolle er zunächst die Unterstützung von zwei oder drei konkreten Projekten in Afrika erörtern.

In Dschibuti, nach eigener Räson „weit entfernt von Terrorismus und Intoleranz“ am Horn, im unruhigen Osten gelegen, warteten Verpflichtungen. Am liebsten bliebe er hier, sagte Minister Dr. Nabil Mohamed Ahmed vorigen Freitag augenzwinkernd: „Aber erste Brücken sind gebaut.“ Karlsruher Kernthemen nimmt sich Dschibuti an, will Smart-City-Strukturen entwickeln, ein Zentrum für Start-Ups, ein Exzellenzcluster für ein nachhaltiges afrikaweites Transportsystem. Im Februar war Karlsruhe mit EnergieForum und Gründerallianz in Dschibuti und Uganda Baden-Württembergs Pfadfinder, unter anderem ist seitdem ein Geothermieprojekt beabsichtigt. Beim raschen Gegenbesuch lud der Minister nun den OB ein. Der zeichnete Karlsruhes Stärken und: „Die gleiche Aufgeschlossenheit und Strebsamkeit sehe ich bei Ihnen.“ -mab-

 
 

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