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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. April 2018

Europäische Kulturtage: Aufbrüche allerorten

DIE ROTE FAHNE DES UMBRUCHS weht auf dem Schlossturm und wirbt für die Ausstellung „Revolution! Für Anfänger*innen“. Foto: Fränkle

DIE ROTE FAHNE DES UMBRUCHS weht auf dem Schlossturm und wirbt für die Ausstellung „Revolution! Für Anfänger*innen“. Foto: Fränkle

 

Gleiche Rechte für alle: Start der Europäischen Kulturtage

Politisch sind die Europäischen Kulturtage Karlsruhe (EKT) seit jeher, ganz besonders aber in ihrer aktuellen Ausgabe „Umbrüche, Aufbrüche, gleiche Rechte für alle". Bis zum 5. Mai vereint das Festival von Stadt und Badischem Staatstheater Beiträge nahezu aller Karlsruher Kulturhäuser und Initiativen unter seinem Programmdach.

Die Kulturtage starten am Freitag, 20. April mit einem Dreiklang. Zunächst wird im Badischen Landesmuseum die Ausstellung „Revolution! Für Anfänger*innen“ eröffnet, beim sich anschließenden Festakt im Rathaus hält Bundesverfassungsrichterin Susanne Baer die Festrede und schließlich feiert im Staatstheater das Volksstück „Radikale Akte“ Premiere, bei der Menschen aus Karlsruhe und Umgebung mitwirken.

Am Samstag geht es Schlag auf Schlag weiter: Die Fotografengruppe Blickwechsel hat ab 16 Uhr im Regierungspräsidium „Revolutionen im Fokus“, die Städtische Galerie zeigt mit Marlene Dumas und Rosemarie Trockel weltbekannte Künstlerinnen, die ihrem Schaffen feministische und gesellschaftspolitische Fragen zu Grunde legen (18 Uhr) und um 19 Uhr startet die Kinemathek ihre Filmreihe  „Moving bodies“ mit dem tschechischen Klassiker „Tausendschönchen“.

„Botox für alle“ fordert ironisch das Gedok-Künstlerinnenforum und fragt nach Risiken und Nebenwirkungen des Wunsches nach Selbstoptimierung (Sonntag, 17 Uhr). Was war 1968 eigentlich in Karlsruhe los? Die Folgen der Studentenproteste, von APO, neuer Frauenbewegung, Drogen und freier Liebe nimmt die Schau  „Bewegt euch!“ im Stadtmuseum in den Blick, Vernissage: Donnerstag, 26. April, 19 Uhr. -maf-

 
 

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