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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. April 2018

KombiNews: Kriegsstraßen-Tunnel bekommt Deckel

FINALE GESTALTUNG der Oberfläche in der Karl-Friedrich-Straße und am Ettlinger Tor rückt näher. Foto: KASIG

FINALE GESTALTUNG der Oberfläche in der Karl-Friedrich-Straße und am Ettlinger Tor rückt näher. Foto: KASIG

ZWISCHEN Ritter- und Lammstraße läuft die Vormontage der Autotunneldecke. Foto: KASIG

ZWISCHEN Ritter- und Lammstraße läuft die Vormontage der Autotunneldecke. Foto: KASIG

 

Betonage des Bodens weit gediehen, die der letzten Haltestellenaußenwände beendet

Der Umbau der Kriegsstraße mit neuer oberirdischer Gleistrasse und darunter liegendem Tunnel für den Kraftfahrzeugverkehr hat ein neues Stadium erreicht: Im Baufeld W2 zwischen Lamm- und Ritterstraße haben diese Woche Arbeiten zur Fertigung der Tunneldecke begonnen. Nachdem die Sohle (Boden) weit gediehen ist und die Betonage der Wände voranschreitet.

Im Baufeld O1 in der Ludwig-Erhard-Allee ganz im Osten des Kombilösungs-Teilprojekts Kriegsstraße entstehen nun, wie zuvor in W2, die Sohlen des künftigen Tunnels beziehungsweise im Bereich dieses Baufelds der Rampen zur Ein- und Ausfahrt. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesell-schaft (KASIG) als Bauherrin der Kombilösung zum aktuellen Stand erklärt, werden zugleich noch die Spundwände mit Spritzbeton geglättet. So dienen sie bei der Wandbetonage auch als rückwärtige Schalung. Westlich anschließend, in den Baufeldern O4 und O3, zwischen Mendelssohnplatz und Ettlinger Tor, betreiben Arbeiter noch Kanal- und Leitungsbau. Direkt östlich neben dem Ettlinger Tor neigt sich der Abriss der früheren Fußgängerunterführung (zuletzt als unterirdische Musikbühne, das alte „Substage“ genutzt) endgültig dem Ende zu. Bis Anfang Mai soll das Bauwerk dann Geschichte sein.

Beim anderen großen Teilprojekt, Stadtbahn- und Straßenbahntunnel unter der Kaiserstraße mit Südabzweig vom Marktplatz in die Ettlinger Straße, sind für den Rohbau nun auch die letzten Stationsaußenwände betoniert: Die Stirnwand im Nordkopf der Haltestelle Ettlinger Tor ist hergestellt. Jetzt werden in diesem Bereich noch die Treppenabgänge, Innenwände und die Zwischenebene gebaut. Über diese ist ab Tunnel-Inbetriebnahme auch der direkte Zugang aus der Haltestelle heraus in das benachbarte Einkaufszentrum am Ettlinger Tor möglich. Ansonsten geht es vorwiegend weiter um Restarbeiten zur Fertigstellung der Rohbauten.

Der große Turmdrehkran in der südlichen Karl-Friedrich-Straße am Ettlinger Tor ist demontiert. Das signalisiert den fortschreitenden Rückzug der Bauarbeiten von der Oberfläche: Fahrbahn und Gehwege können jetzt auch dort wie südlich des Ettlinger Tors in der Ettlinger Straße hergestellt werden. Das Baufeld in der Lamm- südlich der Kaiserstraße ist auch schon reduziert worden. Dort sind wie angekündigt seit voriger Woche in Containern Sicherheitszentrale und Sanitätsbereich zu finden. -red-/-mab-

 
 

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