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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. April 2018

Hinterhofwettbewerb: Betonwüsten in grüne Paradiese verwandeln

Foto: Fränkle

Foto: Fränkle

 

Es geht wieder los. In dem zu einem Atelierparadies verwandelten Hinterhof in der Durlacher Allee 10 riefen Bürgermeister Klaus Stapf und Gartenbauamtschefin Cornelia Lutz diese Woche dazu auf, sich bis 30. Juni zum inzwischen 32. Hinterhofwettbewerb anzumelden.

Die Gestaltung des Hofes mit Stauden, blühenden Blumen, Rasen und plätscherndem Brunnen, Natursteinen, Pergola samt Weinstock sowie die Dachbegrünung des Rückgebäudes (unser Bild) förderte die Stadt mit 4.000 Euro durch das Programm zur Begrünung von Höfen, Dächern und Fassaden. Der Hof nimmt so in der Gruppe der Innen- und Hinterhöfe am Wettbewerb teil. Stapf fand es „toll, wie sich das Eigentümerpaar hier mitten im Stadtgebiet verwirklicht hat. Draußen tobt die U-Strab und hier entstand ein Refugium der Ruhe“. Er regte an, Hinterhof- und Blumenschmuckwettbewerb Richtung „Grüne Stadt“ weiter zu entwickeln.

Und wünscht sich, dass viele Menschen, gerne unterstützt vom Gartenbauamt (Hildegard Breitenbach-Koch, Telefon 0721/133-6726, E-Mail: hildegard.breitenbach-koch@gba.karlsruhe.de), sich zu ähnlicher Kreativität anregen lassen. Die Malerin, Druckerin und Goldschmiedin Rike Riegels-Winsauer und der stets Menschen in den Fokus nehmende Fotograf Burkhard Riegels präsentieren ihren Garten samt Ausstellungen am 23. und 24. Juni von 13 bis 17 Uhr in der „Offenen Pforte“.  Insgesamt hatte das Gartenbauamt seit 1977 beim Hinterhofwettbewerb  3.051 Anmeldungen, gab 479.000 Euro für 769 Preise sowie zusätzliche  Prämien für kinderfreundliche Hofgestaltung aus. Aktuell stehen 20.000 Euro zur Verfügung. Angemeldete Höfe werden im Juli und August besichtigt, die Juryrundfahrt findet am 21. September, die Preisverleihung am 13. Dezember, 17 Uhr, im Rathaus statt (www.karlsruhe.de/hinterhof). -cal-

 
 

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