Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Mai 2018

Baukultur: Verknüpfung für Radverkehr schaffen

IM GESPRÄCH: OB Mentrup mit Reiner Nagel, Architekt und Stadtplaner sowie Vorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. Foto: Fränkle

IM GESPRÄCH: OB Mentrup mit Reiner Nagel, Architekt und Stadtplaner sowie Vorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. Foto: Fränkle

 

„Wir fühlen uns geehrt, wenn Karlsruhe in einer Reihe mit Amsterdam, Kopenhagen und Berlin genannt wird“, betonte Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup schmunzelnd vor den Zuhörern der Baukulturwerkstatt, die am 3. und 4. Mai in Karlsruhe stattfand.

Die Teilnehmer dieser von der Bundesstiftung Baukultur initiierten Veranstaltung beleuchteten und diskutierten das Thema „Stadt und Fahrradmobilität“ und entwickelten Konzepte zur fahrradfreundlichen Umgestaltung von Städten. Auf positive Resonanz stieß dabei die Radförderpolitik der Fächerstadt, die sich seit 2005 in einem 20-Punkte-Programm manifestiert, das inzwischen als Radverkehrskonzept fortgeschrieben wurde.

„Die Ziele, die wir uns nach einem sehr schlechten Ergebnis beim ADAC-Test ‚Radfahren in Städten‘ gesteckt hatten, haben wir zum Teil viel schneller erfüllt als erhofft“, berichtete das Stadtoberhaupt. Inzwischen rangiert Karlsruhe hinter Münster auf dem zweiten Platz der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands mit mehr als 200.000 Einwohnern. „Die Bemühungen haben sich gelohnt“, so Mentrup.

Neben dem OB hatte Prof. Dr. Anke Karmann-Woessner, Leiterin des Stadtplanungsamts, als Vertreterin der Stadt über das räumliche Leitbild sowie Strategien der Stadt zur Fahrradmobilität gesprochen. Gegen radikalen Umbau und vielmehr für neue Verknüpfungen für Mobilität, etwa zwischen Fahrrad, ÖPNV und Carsharing, plädierte auch Prof. Markus Neppl, Karlsruher Institut für Technologie. -bea-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe