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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 11. Mai 2018

Friedrichsplatz: Wie Erholung und Events vereinen?

DER FRIEDRICHSPLATZ hat als Ausweichquartier für Veranstaltungen arg gelitten und braucht ein neues Konzept. Foto: Fränkle

DER FRIEDRICHSPLATZ hat als Ausweichquartier für Veranstaltungen arg gelitten und braucht ein neues Konzept. Foto: Fränkle

 

Stadt will für Friedrichsplatz einen freiraumplanerischen Wettbewerb ausloben

Über die künftige Nutzung des Friedrichplatzes gehen die Meinungen auseinander. Zum Antrag der GRÜNE-Fraktion, den Platz als Oase zu reaktivieren, Märkte und Feste bis 2019 auf den Marktplatz und anderswohin zurück zu verlagern, sowie die Fahrradcity-Route wieder herzustellen, sicherte die Verwaltung einen freiraumplanerischen Wettbewerb zu, inklusive Rahmenbedingungen für die künftige Gestaltung und Nutzung.

OB Dr. Frank Mentrup versprach, den Gemeinderat bei allem einzubinden, etwa ob künftig Buden an der Erbprinzenstraße stehen. So habe das Fest der Sinne mit zufriedenen Beschickern wieder vor dem Schloss stattgefunden, sei die Platzbelastung auch unter dem Jahr kritisch und solle zumindest die Fahrradroute beim Christkindlesmarkt nicht eingeschränkt werden. „Prinzipiell auf gutem Weg“ sah Dr. Ute Leidig (GRÜNE) die Bemühungen, aber auch einen Widerspruch in der Verwaltungsantwort, wo von grünem Platz und bewährtem Veranstaltungsort die Rede sei. Sie wollte wissen, was nach der Kombilösung passiere und forderte Beteiligung ein.

Der Marktplatz sei 2019 noch nicht soweit und biete nicht für so viele Beschicker Platz, entgegnete Bettina Meier-Augenstein (CDU): „Der Friedrichsplatz ist das Highlight der Weihnachtsstadt, deshalb brauchen wir ein gemischtes Konzept“, bat sie um Geduld. Dr. Raphael Fechler (SPD) billigte das angekündigte Planungskonzept und plädierte für einen „vernünftigen Weg, wieviel Veranstaltungen noch verträglich“ seien. Den „Zielkonflikt“ sah auch Michael Haug (KULT) und bat um eine „ansehnliche Zwischenlösung mit mehr Grün und Farbe“. Thomas H. Hock (FDP) fand den Platz in der Weihnachtszeit am schönsten und war für die Suche nach Alternativen. 2020 solle dort der letzte Markt sein, verlangte Jürgen Wenzel (FW). -cal-

 
 

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