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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. Mai 2018

Gemeinderat: Flächen besser ausnutzen

Regeko-Projekt im Gewerbegebiet Grünwinkel als Vorbild

Die bisher erarbeiteten Ergebnisse aus dem mit Landes- und Bundesmitteln geförderten Projektes "Ressourcenoptimiertes Gewerbeflächenmanagement durch Kooperation" im Gewerbegebiet Grünwinkel gehen in die Umsetzungsphase.

Einstimmig beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, auf der Grundlage des vorgelegten Sachstandsberichts und des Städtebaulichen Rahmenplans weiter zu arbeiten und die erforderlichen Bebauungspläne anzugehen.

"Bei dem Bedarf an Gewerbeflächen in der Stadt ist es wichtig, sich zukunftsfähig aufzustellen", riet Thorsten Ehlgötz (CDU) "mit Vollgas dranzubleiben" und trotz der Konzentration auf die gewerbliche Nutzungen "Werkswohnungen nicht außer Acht zu lassen". David Hermanns (SPD) sprach von einem vorbildlichen Versuch, Bestandsflächen zu aktivieren, der auf alle anderen Gebiete übertragen werden sollte. "Ich bin stolz auf das Projekt und die Vorgehensweise", lobte die Fraktionsvorsitzende der Grünen Dr. Ute Leidig. Es sei erfreulich wie die Akteure gewonnen werden konnten und eine Aufbruchstimmung erzeugt worden sei. Mit Blick auf künftige Projekte sah sie eine "wundervolle Erfolgsgeschichte, die sich für die Stadt lohnen wird". Tom Hoyem, der Fraktionsvorsitzende der FDP begrüßte den weiteren Fortgang, um das Potenzial "eines Gebietes mit vielen Möglichkeiten auszuschöpfen" und auch Jürgen Wenzel (FW) gab ein "klares Go" für die Fortführung "eines spannenden Projekts". "Es wurde einiges an Ressourcen und Arbeit reingesteckt, die Zahl der Beteiligten war aber verdammt niedrig", sah Uwe Lancier die Entwicklung "etwas anders". Momentan sei alles schöne Theorie aber ohne Praxis, wünschte sich der KULT-Stadtrat zudem, dass die Beschäftigten im Gebiet auch noch "mitgenommen" werden und alle Eigentümer und Firmen im Gebiet sich stärker einbringen. Zustimmung fand er dabei bei Dr. Paul Schmidt (AfD). Der Gewinn für die Einzelnen müsste deutlich gemacht werden, um die Gruppen weiter zu aktivieren und mehr Eigendynamik zu erzeugen, damit das Potenzial ausgeschöpft werde. -fis-

 
 

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