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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 25. Mai 2018

Gemeinderat: Die Zukunft des Campingplatzes

GUT ANGEBUNDEN, nah an Freizeitstätten, gilt Durlachs Campingplatz samt marodem Hauptgebäude (Bildmitte) als Juwel. Foto: Fränkle

GUT ANGEBUNDEN, nah an Freizeitstätten, gilt Durlachs Campingplatz samt marodem Hauptgebäude (Bildmitte) als Juwel. Foto: Fränkle

 

Campen boomt, so soll Durlachs maroder Campingplatz als einziger der Stadt wieder in Betrieb gehen: Umgehend, beantragte die SPD. Nächste Saison hat die Verwaltung, deren Stellungnahme Akzeptanz fand, im Sinn und unternimmt Anstrengungen.

„Fest davon überzeugt, dass wir ein Konzept generieren“, erklärte Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz die vertraglich schwierige Situation. Verhandlungen mit dem Pächter, der nichts mehr investierte und von dem man sich löst, brachten seit 2015 keine Einigung. Nach beendeter Bewerbung soll ein neuer Betreiber im April deutlich verbessert eröffnen. Der Zustand der Sanitäranlagen ist desolat, das bedrohlich einsturzgefährdete Hauptgebäude wohl abzureißen. Luczak-Schwarz: „Der Campingplatz, wie er jetzt ist, hat keine Zukunft.“

OB Dr. Frank Mentrup warnte vor rechtlichen Schwierigkeiten, „wenn wir jetzt den Platz doch wieder aufmachen“. Mit  Containerlösungen etwa, wie sie Hans Pfalzgraf (SPD) empört anregte. Seine Idee, vor Ort für 2019 zu werben, fand Mentrup überlegenswert. Pfalzgraf sprach von täglich Ankommenden, die „mit dickem Hals“ wegführen und nicht wiederkämen, von Verlusten im Milliardengeschäft. Den Zeitplan skeptisch sah Erik Wohlfeil (KULT). Absehbar sei weiterer Betrieb, wie auch Dr. Thomas Müller (CDU) mit eingefordertem Realismus unterstrich, nicht zu verantworten. -mab-

 
 

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