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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Juni 2018

Europäischer Malwettbewerb: Denkmäler für Europa erschaffen

PREISTRÄGER UND BETREUER von zehn Schulen kamen diese Woche im Rathaus für ihre Wettbewerbs-Beiträge zu Ehren. Foto: Fränkle

PREISTRÄGER UND BETREUER von zehn Schulen kamen diese Woche im Rathaus für ihre Wettbewerbs-Beiträge zu Ehren. Foto: Fränkle

 

Wettbewerb feierlich vollendet

Deutschlands ältester Schülerwettbewerb mit bundesweit rund 25000 Teilnehmern war auch für Karlsruhe wieder ein voller Erfolg. Allen voran Bundespreisträgerin Marie Elsner, Neuntklässlerin des Max-Planck-Gymnasiums, erhielten 86 Schüler der Fächerstadt (bei 484 Teilnehmern) Prämierungen für ihre beim 65. Europäischen Wettbewerb („Denk mal – worauf baut Europa?“) eingereichten Werke.

Für 69 bildnerische, multimediale oder literarische Arbeiten, einige entstanden in Gruppen, gab es örtliche, Landes-, teils auch Bundesehren. Kein Wunder, dass der Bürgersaal des Rathauses am Marktplatz Montag sehr gut besucht war. Bürgermeister Martin Lenz, die Landes-Projektleiterin des Wettbewerbs, Beatrix von Deym (Europa Zentrum Baden-Württemberg) und der Kreisvorsitzende der Europa-Union, Heinz Golombeck, warben in Grußworten für Europa.

Von Deym gab Einblick in das aufwendige Verfahren, bei dem tausende Arbeiten in einer Woche zu prämieren waren. Darunter Comics, Reden, Animationsfilme und natürlich Bilder. Von Kindern und Jugendlichen der Klassen eins bis dreizehn, die sich in diversen Modulen, „Vergiss mein nicht“ im Falle Maries, etwa Handwerk, aussterbenden Berufen, markanten Bauten, Europas Vielfalt, dem digitalen Erbe widmen, als Stadt-Baumeister agieren, eigene Denkmäler setzen, die Entwicklung „vom Hofmaler zum Selfie“ inszenieren sollten. Angelehnt an das Europäische Kulturerbejahr 2018.

In und für Karlsruhe errungene Preise als alphabetisch nach Schulen sortierte Übersicht: Carl-Hofer-Schule (Ortspreis), Eichelgartenschule (Landespreis, 16 Ortspreise), Erich-Kästner-Schule (zwei Ortspreise), Grundschule am Wasserturm (Bundespreisnominierung, Landespreis, drei Ortspreise), Grundschule Daxlanden (Landespreis, fünf Ortspreise), Kant-Gymnasium (Bundespreisnominierung, Landespreis, neun Ortspreise), Lessing-Gymnasium (zwei Ortspreise), Max-Planck-Gymnasi-um (Bundespreis, Bundespreisnominierung, 14 Ortspreise), Sophie-Scholl-Realschule (Landespreis, zwei Ortspreise), Tulla-Realschule (sechs Ortspreise). -mab-

 
 

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