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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 22. Juni 2018

Aktivtag: Vielfalt des Ehrenamts

GESCHICHTSBEWUSST: Bürgermeister Dr. Albert Käuflein im Gespräch mit den Aktiven der Historischen Bürgerwehr. Foto: Knopf

GESCHICHTSBEWUSST: Bürgermeister Dr. Albert Käuflein im Gespräch mit den Aktiven der Historischen Bürgerwehr. Foto: Knopf

INFOS SATT: Die Pagoden hatten verschiedenen Schwerpunkte Foto: Knopf

INFOS SATT: Die Pagoden hatten verschiedenen Schwerpunkte Foto: Knopf

MIT DABEI BEIM AKTIVTAG: Mit-glieder des Musikvereins 1896 Daxlanden und des Bläserchors St. Peter und Paul Mühlburg. Foto: Knopf

MIT DABEI BEIM AKTIVTAG: Mit-glieder des Musikvereins 1896 Daxlanden und des Bläserchors St. Peter und Paul Mühlburg. Foto: Knopf

 

Bei Aktivtag präsentierten sich 35 Vereine und Initiativen

Die gesamte Bandbreite bürgerlichen Engagements war am vergangenen Samstag auf dem Friedrichsplatz zu erleben. Beim „Karlsruher Aktivtag“ (Ehrenamt zeigt sich) informierten 35 Verbände, Vereine und Initiativen über ihre Tätigkeiten.

An sieben Pagoden präsentierten sie sich unter anderem in Kategorien wie „Stadtgesellschaft“, „Internationale Welt“, „Kinder und Jugend“, „Wohlfahrt“ oder „Kultur und Sport“. Etliche Aktionen luden zum Mitmachen ein. „Was wäre unsere Gesellschaft ohne die vielen Ehrenamtlichen? Sie wäre ungleich ärmer“, sagte Bürgermeister Dr. Albert Käuflein, als er den munteren Reigen eröffnete. Käuflein verwies darauf, dass es in der Fächerstadt 2.000 eingetragene Vereine gebe, fast ein Drittel der Einwohner sei ehrenamtlich aktiv. „Die Vielfalt dieses Engagements möchten wir ihnen am Aktivtag im neuen Format vorstellen. Ehrenamt macht Freude und bereichert die Menschen“, dankte er „allen, die mitmachen“.

Mit viel Leidenschaft berichteten die Aktiven über ihre verschiedenen Tätigkeiten. Myriam Schmitt und Vanessa Härtle (Musikverein 1896 Daxlanden) etwa erklärten, warum es bereichernd ist, im Verein Klarinette respektive Oboe zu spielen. Ins gleiche Horn stieß der Bläserchor St. Peter und Paul Mühlburg am Nachbarstand.

Einem ganz anderen Thema widmet sich Daniela Zechendorf-Hess. Sie setzt sich dafür ein, dass ausgediente Nutztiere bei der AG Tierschutz Pferde & Co. im Pfinztal einen geruhsamen Lebensabend genießen. Sein Herz an Karlsruhes Partnerstadt hat dagegen Herbert Huber verloren. Er engagiert sich als Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar. Sage und schreibe 53 Mal war der pensionierte Schulrektor bereits vor Ort. Der Geschichtspflege widmet sich die Historische Bürgerwehr und tritt bei Jubiläen und Empfängen auf, während die Bahnhofsmission sich um gestrandete Reisende oder Obdachlose kümmert. -voko-

 
 

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