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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. Juli 2018

GRÜNE-Gemeinderatsfraktion: Austausch in Grünwinkel

EMOTIONAL WAR die von Lkw-Lärm geprägte Diskussion an der Eckener und Daxlander Straße, Teilstück der B36. Foto: Rueß

EMOTIONAL WAR die von Lkw-Lärm geprägte Diskussion an der Eckener und Daxlander Straße, Teilstück der B36. Foto: Rueß

 

Grüne diskutieren Lärm, Verkehr und Erfolgsprojekte

Den Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern suchte die GRÜNE-Gemeinderatsfraktion bei einer Fahrradtour durch Grünwinkel. Vor allem zum Treffpunkt an der Kreuzung Eckener und Daxlander Straße stießen zahlreiche Anwohner, um sich mit Dr. Ute Leidig, Johannes Honné, Renate Rastätter und Michael Borner auszutauschen.

Die Kreuzung liegt auf einem stark befahrenen Teilstück der B36 und ist durch das hohe Verkehrsaufkommen mit vielen Lkw von Lärm geprägt. Mit dem Wunsch nach Temporeduzierung und einer realistischen Beurteilung des Verkehrsaufkommens konfrontierten viele Anwohner auch anwesende Vertreter der Stadtverwaltung von Ordnungsamt, Umweltamt, Stadtplanungs- und Tiefbauamt. Dies sei im allseitigen Interesse, betonte Ordnungsamtsleiter Dr. Björn Weiße. Er erläuterte, dass die Bundesregelung als innerstädtische Regelgeschwindigkeit Tempo 50 vorsehe und hohe Hürden verlange, um diese zu verringern. Die Lärmbelastung an der Eckener Straße liege knapp unter dem hierfür vorgeschriebenen Wert. Fraktion und Stadtverwaltung sicherten dennoch zu, Gespräche mit dem Regierungspräsidium anzukurbeln.

Um die Verkehrssituation der Kreuzung von Durmersheimer Straße und Zeppelinstraße drehte sich auch eine Station am Wohnprojekt Albgrün. Sicheres Überqueren mit abbiegenden Fahrzeugen, Tempo 30 und zusätzliche Radwege waren ebenso Wünsche der Anwohner wie eine Optimierung der Lage an der Kita-Einfahrt nebenan. Hier boten Vertreter der Stadtverwaltung Lösungen an. Schließlich stand der „Maronenwald“ auf der Fläche des alten Friedhofs im Fokus. Die Grundschule Grünwinkel treibt hier in Kooperation mit Friedhofsamt, Bürgerverein und Anwohnern ein Baumpflanzprojekt voran, aus dem ein Bestattungswald für Karlsruhe entstehen könnte. „Diese Kooperation erfüllt die Ziele der ‚grünen Stadt‘ in besonders wirkungsvoller Weise“, waren sich die Fraktionsmitglieder einig. -bea-

 
 

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